Nö: Vermeintlicher Wohnhausbrand mit eingeschlossenen Kindern

TULLN (NÖ): Am 1. April 2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr Tulln um 19.55 Uhr zu einem Wohnhausbrand mit eingeschlossenen Kindern im Tullner Stadtgebiet alarmiert.

Beim Eintreffen des ersten Tanklöschfahrzeuges an der Einsatzadresse in der Anton-Bruckner-Straße stellte sich jedoch bei der Erkundung rasch heraus, dass die Lage bei weitem nicht so schlimm, wie bei der Alarmierung angenommen ist.

Die beiden, sieben und neunjährigen, Kinder der Familie wollten ein Kirschkernkissen im Mikrowellenofen aufwärmen, jedoch hatten sie die Zeituhr zu lange eingestellt. Die Kerne im Kissen brannten an, begannen zu rauchen, woraufhin die Kinder per Telefon ihre Mutter, welche sich gerade nicht zu Hause befand anriefen und ihr Mitteilten, dass es im Haus brennt. Diese wiederum wählte den Feuerwehrnotruf und alarmierte die Feuerwehr. 

Auf Grund der Meldung wurde Alarmstufe B3 ausgelöst und neben der Feuerwehr Tulln auch die Betriebsfeuerwehr Agrana Zuckerfabrik so wie die Freiw. Feuerwehr Langenlebarn, der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Der Rauch aus der Mikrowelle hatte sich durch Lüften der Räumlichkeiten wieder rasch verzogen und die beiden Kinder waren wohlauf. Somit konnten die weiteren Kräfte  bereits in der Anfahrt wieder den Einsatz abbrechen und die Mannschaft der FF Tulln um 20.26 Uhr wieder einrücken.  

Eingesetzt waren:
Freiw. Feuerwehr Tulln-Stadt mit drei Tanklöschfahrzeugen und 20 Mitgliedern
Rotes Kreuz St. Andrä-Wördern mit einem Rettungstransportwagen
Polizei Tulln und Pol.-Brandermittler mit zwei Fahrzeugen

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