Nö: Einsatzreiches Pfingstwochenende in Korneuburg

KORNEUBURG (NÖ): Ein einsatzreiches Pfingstwochenende 2015 verbucht die Feuerwehr Korneuburg: Neben mehreren Fahrzeugbergungen musste im örtlichen Krankenhaus einem Häftling ein Ring von einem geschwollenen Finger entfernt werden.

Am 23. Mai 2015 um 06.30 Uhr morgens wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der A22, in Fahrtrichtung Wien alarmiert. Höhe km 13 war ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben gerutscht. Die Unfallstelle wurde abgesichert und der Brandschutz aufgebaut. Das fahrunfähige Unfallfahrzeug wurde mittels ASP von der Autobahn entfernt und abseits dieser gesichert abgestellt. Einsatzende war um ca. 07:30 Uhr.

Technische Hilfeleistung im LKH Korneuburg – Ring steckt fest

Am Sonntagabend langte ein Notruf bei der Feuerwehr über eine Hilfeleistung im Landesklinikum Korneuburg ein. Ein Insasse der Justizanstalt hatte einen stark angeschwollenen Finger. Dadurch konnte sich dieser nicht mehr von dem dort getragenen Ring trennen. Die Justizwachebeamten verbrachten den Insassen in das Landesklinikum Korneuburg. Dort konnte der Ring aber auch nicht entfernt werden, weshalb die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg angefordert wurde. Wichtig war, den Ring so schonend wie möglich vom betroffenen Finger zu bringen. Dazu wurde eine Lokalanästhesie veranlasst.

Nach einem kurzen Telefonat konnte Altkommandant ELFR Erich Futschek, langer Zeit selbst Betreiber einer Auto-Spenglerwerkstätte und begeisterter Oldtimer-Fan, das passende Werkzeug an die Einsatzstelle bringen. Mittels Bohrmaschine und Trennscheibenaufsatz erfolgte die erfolgreiche und schonende Entfernung des Rings. Nach ca. zwei Stunden konnte auch dieser Einsatz beendet werden.

Das Einsatzstichwort „Technische Hilfeleistung – Ring steckt am Finger“ ist im Korneuburger Krankenhaus keine außergewöhnliche: Bereits zum 3. Mal mussten die Feuerwehrkräfte wegen eines derartigen Einsatzgrundes ausrücken.

Autobahnrampe nach Unfall durch Sattelzug versperrt

Am 26. Mai um 11:32 Uhr ereignete sich am Autobahnknoten Korneuburg ein Verkehrsunfall. Ein LKW-Sattelzug war von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Betonwand geprallte. Das Zugfahrzeug kam im 90 Grad Winkel zum Auflieger zum Stehen. Dadurch war die Rampe vollständig für den Verkehr blockiert.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg wurde von der BAZ Stockerau zum technischen Einsatz alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte waren bereits Betriebsmittel ausgetreten und über die Oberflächenentwässerung in das Entwässerungssystem gelangt. Die Straßenverwaltung „Bonaventura“ veranlasste daher sofort die Aktivierung des „Schadstoffprogramms“, welches u.a. durch Überlaufbecken und Abscheider ein gesichertes Sammeln von ausgetretenen Medien sicherstellt. Zusätzlich wurde von der Feuerwehr Ölbindemittel eingesetzt und über die anwesende Autobahnpolizei die Verständigung der BH Korneuburg veranlasst.

Der Lkw-Zug wurde mittels zweier Seilwinden geradegezogen. Rasch herbeigeeilte Berge- und Fachfirmen übernahmen die weiteren Maßnahmen, ebenso wie die Straßenreinigung. Einsatzende für die Feuerwehr war daher um 13:10 Uhr. Die Sperre der Auffahrtsrampe auf die A22 führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

FF Korneuburg

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