Deutschland: Zwei Rauchgasverletzte bei Brand in Dachgeschosswohnung in Stuttgart

STUTTGART (DEUTSCHLAND): Das Führungs-und Lagezentrum der Polizei informierte die Integrierte Leitstelle Stuttgart um 13:23 Uhr des 28. Jänner 2018 über einen Brand in einer Dachgeschosswohnung. Aufgrund des Meldebildes wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr und ein Rettungswagen alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte um 13:28 Uhr brannte es in der Küche einer Dachgeschosswohnung. Aufmerksame Nachbarn hatten den Alarm des Heimrauchmelders wahrgenommen, den Notruf abgesetzt, die Bewohnerin aus der Wohnung gerettet und erste Löschversuche unternommen. Sowohl die Wohnung als auch der Treppenraum waren stark verraucht.

Die Feuerwehr löschte den Brand durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät und verhinderte eine weitere Rauchausbreitung durch einen mobilen Rauchverschluss. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit. 
Die Bewohnerin der Dachgeschosswohnung wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert. Ihr Nachbar konnte nach einer ambulanten Behandlung zu Hause verbleiben.
Um 14:05 Uhr war der Einsatz beendet. 

Dieser Einsatz zeigt einmal mehr eindrücklich den Nutzen von Heimrauchwarnmeldern. Durch die frühzeitige Erkennung von Bränden in der Entstehungsphase warnen sie die Bewohner rechtzeitig, ermöglichen Rettungsmaßnahmen und verkürzen die Zeit bis zum Notruf. Es stimmt also: „Rauchmelder retten Leben!“ 

Berufsfeuerwehr Stuttgart

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