Wien: Wohnungsbrand in Wien fordert sechs Verletzte

Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Brandrauch aus zwei Fenstern des Mehrparteienwohnhauses. Unverzüglich wurde ein umfassender Löschangriff durchgeführt, bei dem eine Löschleitung unter Atemschutz über das Stiegenhaus vorgetragen wurde und in weiterer Folge auch eine Löschleitung im Außenangriff, zur Verhinderung des Brandüberschlages, zum Einsatz kam.
Durch Setzen eines Rauchvorhanges bei der Brandwohnungstüre und der Verwendung eines Hochleistungslüfters konnte eine Verrauchung des Stiegenhauses verhindert werden. Zeitgleich zum Löschangriff wurden die Nachbarwohnungen von einem weiteren Atemschutztrupp kontrolliert. Die Wohnungsinhaberin und eine fünfköpfige Familie aus einer Nachbarwohnung wurden von der Berufsrettung Wien, welche mit dem K-Zug im Einsatz war, notfallmedizinisch versorgt und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung hospitalisiert. Nach der Brandbekämpfung mussten Teile der Zimmerdecke geöffnet werden, um versteckte Glutnester abzulöschen.

Berufsfeuerwehr Wien

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