Stmk: Stolze Leistungsbilanz der FF Leoben-Stadt für 2018

Davon wurden 220 Brandeinsätze (2140 Mann mit 3563 Stunden) und 245 technische Einsätze (1898 Mann mit 2559 Stunden) geleistet. Auch in diesem Berichtsjahr war eine Steigerung der Einsatzzahlen gegenüber dem Jahr 2017 zu vermerken, was durch verschiedene Fehlalarme von Brandmeldeanlagen um 17,4 % zurückzuführen ist. Der bei den Bränden entstandene Schaden bewegt sich in einer Höhe von 1.958.000,– Euro. Diesem Betrag stehen aber gerettete Werte von 14.122.000,– Euro gegenüber.
Die relativ geringe Brandschadensumme kam nicht nur durch den raschen, bedingungslosen Einsatz der Mannschaft zustande, sondern ist zu einem wesentlichen Teil der Tätigkeit der Leobener Feuerwehr im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes zuzuschreiben. Bei den technischen Hilfeleistungen war ein leichter Rückgang gegenüber dem Berichtsjahr 2017 um 1,2 % zu verzeichnen. Teilweise wurde aber den einzelnen Kameradeninnen und Kameraden bei diesen prekären Einsatzsituationen viel abverlangt.
Nicht nur dem technischen Gerät, sondern auch den Kameraden und dem jeweiligen Einsatzleiter ist es zu verdanken, dass die gestellten Aufgaben hervorragend gemeistert werden konnten. Der Rest der Tätigkeiten erstreckt sich auf Brandsicherheitswachen, Feuerbeschauen, Sonn- und Feiertagsbereitschaften, Ausbildungstätigkeiten, Übungen, Veranstaltungen, Bauverhandlungen sowie umfangreiche Verwaltungs- und Administrationstätigkeiten.

Diese stolze Leistungsbilanz konnte Kommandant HBI DI Gerhard Wurzer und Schriftführer OLM d.V. Hubert Demmerer anlässlich der 151. Wehrversammlung am Freitag, dem 22. März 2019 in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste präsentieren.

Kommandant HBI DI Gerhard Wurzer wies in seinen Ausführungen auf einige Großereignisse, wie den Brand   in   einem   Entsorgungsunternehmen  in St. Michael, den Brand eines   Kranfahrzeuges im Gleinalmtunnel, einem Wirtschaftsgebäudebrand in St. Stefan und den Kellerbrand in Leoben, Kärntnerstraße hin. Auch viele technische Einsätze wie Verkehrsunfälle, Fahrzeugbergungen, Türöffnungen, Menschen- und Tierrettungen und Einsätze durch Unwetter blieben nicht unerwähnt. Besonders hervorgehoben wurde der Zugunfall in Niklasdorf, der für die Einsatzkräfte einen nicht alltäglichen Einsatz und eine Herausforderung darstellte. HBI DI Gerhard Wurzer sprach auch die Entwicklung des Mannschaftsstandes und damit verbunden die Tageseinsatzbereitschaft an. Auch eine Erweiterung oder Neubau des Feuerwehrhauses wurde angesprochen. Abschließend bedankte er sich für die Unterstützung der Kameradinnen und Kameraden sowie bei den Verantwortlichen der Stadtgemeinde Leoben.

Bereichsfeuerwehrverband Leoben

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