Schweiz: Mehrere Rauchgasverletzte – auch 3 Fw-Leute – bei Brand in Dachgeschosswohnung

NIEDERUZWIL (SCHWEIZ): Kurz nach 20:30 Uhr des 26. Dezember 2019 hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Zehnstadel erhalten. In einer Dachgeschosswohnung war ein Brand ausgebrochen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr stand im Einsatz. Mehrere Personen mussten ins Spital.

Nach dem Meldungseingang rückte ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehr aus. Sie trafen eine brennende Dachgeschosswohnung an. Zunächst war unklar, ob sich noch Personen in der Wohnung befinden oder nicht. Glücklicherweise stellte sich dann aber heraus, dass alle Personen die Wohnungen rechtzeitig verlassen konnten oder nicht zu Hause waren.
Die Feuerwehr brachte den Brand letztlich unter Kontrolle, musste aber Teile des Dachs abdecken, um einzelne Glutnester löschen zu können. Der ausgerückte Rettungsdienst musste insgesamt sieben Personen, vier Hausbewohner und drei Feuerwehrmänner, wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle in umliegende Spitäler überführen.

Die zwölf Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind vorläufig nicht bewohnbar. Einzelne Wohnungen sollten im Verlauf des heutigen Tages jedoch wieder zugänglich gemacht werden können. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten bei Verwandten oder in von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Unterkünften die Nacht verbringen.


Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Im Vordergrund steht ein Abfallsack mit entsorgten Raucherwaren, der den Brand ausgelöst hat. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen wurde mit der Brandursachenermittlung betraut. Der Sachschaden kann noch nicht genau eingeschätzt werden, dürfte aber mehrere 100’000 Franken betragen.

Im Einsatz standen rund 80 Angehörige der örtlichen Feuerwehr, mehrere Rettungswagen mit Notarzt und Einsatzleiter sowie mehrere Patrouillen und Spezialisten der Kantonspolizei St.Gallen.

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