Oö: Moderater Feuerwehr-Jahreswechsel 2019/2020 in Oö

OBERÖSTERREICH: Es ist ein weiteres Mal vollbracht. Ein Jahr ist Geschichte, 2020 ist noch taufrisch. Feuerwehrseitig hat es per 00.30 Uhr des 1. Jänner den Eindruck, als wäre es in Oberösterreich verhältnismäßig ruhig geblieben, was Feuerwehreinsätze betrifft. Ab der zweiten Nachthälfte waren dann weitere Alarmierungen nötig.

Waren es am Abend über verteilt vormeist einige Heckenbrände, die durch Feuerwerke ausgelöst worden sind – beispielsweise zwei in Bad Ischl – so blieb es bis 00.10 Uhr (nicht inkludiert Linz und Wels) recht ruhig. Die Feuerwehr Thalheim bei Wels war es, die zu allererst im Jahr 2020 von der Landeswarnzentrale alarmiert und zu einer Türöffnung ausrücken musste.

Fünf Alarmierungen zu Hecken- oder Flurbränden waren dann ab 00.13 Uhr bis 00.19 Uhr erforderlich. Sie alle haben vermutlich Feuerwerke als Ursache. Um 00.30 Uhr – Stand dieser Kurzinfo – startete dann die Feuerwehr Vöcklabruck mit einem Wasserschaden ins neue Jahr 2020. Eine Minute später wurde die FF Grieskirchen zu einem Kleinbrand alarmiert.

Infostand per 01.11 Uhr / 1.1.2020

Per 01.10 Uhr waren laut Infostand der Redaktion von Fireworld.at lediglich noch die FF Vöcklabruck beim Wasserschaden im Einsatz, sowie die um 00.47 Uhr zu einem Brand gemeinsam alarmierten Feuerwehren Pinsdorf, Wiesen sowie die Betriebsfeuerwehr Hatschek – wiederum ohne Linz und Wels.
Um 01.11 Uhr musste noch die FF Freinberg im Bezirk Schärding zu einem Containerbrand alarmiert werden.


Bilanz der Landeswarnzentrale Oö

In der Silvesternacht 2019 und am Neujahrstag 2020 waren zahlreiche Feuerwehren im Einsatz. Insgesamt alarmierte die Landeswarnzentrale 57 Feuerwehren zu 42 Einsätzen ausgerückt. Die Brandursachen waren im Bereich Wohnhaus, KFZ, Abfall oder Container, Baum- Flur oder Böschung
und kleinere Brandeinsätze. Des Weiteren sind einige Feuerwehren zu einem Brandverdacht ausrückt.

Im technischen Bereich waren Wasserschaden, Personenrettungen und Türöffnungen die Alarmierungsarten. Die Einsätze waren großteils in den Bezirken Linz-Land, Wels-Land, Kirchdorf, Steyr-Land, Grieskirchen, Schärding und Gmunden.
Besonders gefordert waren die Feuerwehren in den Gemeinden Traun, Leonding und Ansfelden. Dort mussten die Freiwilligen zu mehreren Ereignissen hintereinander ausrücken! Insgesamt waren über 1.000 Freiwillige Feuerwehrmitglieder zum Jahreswechsel im Einsatz.

Oö. Landes-Feuerwehrverband

Auch Rettungsdienste hatten Arbeit → Hinter mit Rakete verbrannt

Auch die Rettungsdienste und Krankenhäuser waren natürlich beschäftigt. Über ein kurioses Beispiel informiert die Polizei aus dem Bezirk Wels Land:
“Ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land ließ sich am 1. Jänner 2020 gegen 0:45 Uhr auf einer privaten Silvesterfeier von einem 23-jährigen Freund, ebenfalls aus dem Bezirk Wels-Land, eine Feuerwerksrakete zwischen die nackten Gesäßbacken klemmen und anzünden. Laut Angaben des 22-Jährigen habe er sich dann aber erschrocken und die Gesäßbacken zusammengekniffen, wodurch die Rakete nicht starten konnte, sondern im Bereich des Gesäßes explodiert ist. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Klinikum Wels eingeliefert.”

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