Schweiz: Brandermittlung zum Millionenbrand in Kirche in Herzogenbuchsee abgeschlossen

HERZOGENBUCHSEE (SCHWEIZ): Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes im Turm der reformierten Kirche Herzogenbuchsee von Heiligabend 2019 sind abgeschlossen. Möglich ist, dass ein technischer Defekt an den elektrischen Gebäudeinstallationen oder eine brennende Kerze das Feuer ausgelöst haben.

Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes im Turm der reformierten Kirche Herzogenbuchsee vom 24. Dezember 2019 abgeschlossen. Erkenntnissen der Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen zufolge ist das Feuer im Bereich des Erdgeschosses des Kirchenturms ausgebrochen und hat sich in der Folge bis zur Turmspitze ausgebreitet. Den Brand ausgelöst hatte dabei entweder ein technischer Defekt an den elektrischen Gebäudeinstallationen oder eine brennende Kerze. Wegen der grossen Zerstörung konnte die genaue Brandursache nicht mehr abschließend bestimmt werden.

Aufgrund dieser Zerstörung wie auch der damit verbundenen beschränkten Begehbarkeit des Kirchenturms gestalteten sich denn auch die Ermittlungsarbeiten, welche bereits in der Nacht des Brandes aufgenommen worden waren, schwierig und aufwändig. So mussten im Vorfeld der Arbeiten auf dem Schadenplatz zunächst Teile des Gebäudes wegen der Gefahr herunterfallender Gegenstände gesichert werden. Der Sachschaden, der beim Brand von Heiligabend an der Kirche entstanden ist, dürfte nach aktuellsten Schätzungen mehrere Millionen Franken betragen.

Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen zum Brand wird die Kantonspolizei Bern den Sachverhalt an die zuständige Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau rapportieren.

Zum Einsatzbericht hier auf Fireworld.at

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