Oö: Dachstuhlfeuer in Wolfern → 16 Feuerwehren alarmiert

WOLFERN (OÖ): Alarmstufe II bzw. in weiterer Folge Alarmstufe III wurde bei einem Gebäudebrand am Vormittag des 30. Jänner 2020 in Wolfern im Bezirk Steyr-Land ausgelöst.

Ein Großbrand in Losensteinleiten fordert seit kurz vor neun Uhr die Einsatzkräfte im Bezirk Steyr-Land. Bezirksfeuerwehrkommandant Wolfgang Mayr: “Ab etwa 11.15 Uhr – rund zwei Stunden nach dem Alarm – rücken die ersten Feuerwehren ab, insgesamt waren 200 Kameraden im Einsatz von 16 Feuerwehren. Die ersten am Brandort waren gegen 9 Uhr die Kollegen aus Losensteinleiten.” 

Per 11.45 Uhr werden die Dachziegel entfernt, zwischen denen es immer wieder noch Glutnester gibt. Es handelt sich um ein Mehrparteienhaus mit zwei Mansardenwohnungen, in einer dürfte das Feuer ausgebrochen sein. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich alle Bewohner bereits ins Freie gerettet, verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr musste drei Leitungen von einem nahen Bach und von einem Schwimmteich aus einem Nachbargrundstück legen. Die Einsatzkräfte konnten nur mit schwerem Atemschutz vordringen. „Gerade ist das Feuer wieder an einer Stelle aufgeflackert“, sagt Mayr. Die Polizei hat mit den Brandermittlungen begonnen, von einer Brandstiftung wird derzeit nicht ausgegangen.

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Beitrag von Laumat.at

Ein Großbrand ist Donnerstagvormittag in einem Mehrparteienwohnhaus in Wolfern (Bezirk Steyr-Land) ausgebrochen. 16 Feuerwehren standen im Löscheinsatz.

“Die Feuerwehren Losensteinleiten und Wolfern sind zu alarmiet worden zu einem “Brand Wohnhaus”. Wie sie hier eingetroffen sind, haben sie festgestellt, es ist ein Mehrparteienwohnhaus, wo im Dachstuhlbereich und in den Mansardenwohnungen ein Brand ausgebrochen ist. Es sind 16 Feuerwehren im Löscheinsatz.

Aufgrund der Wassersituation beziehungsweise nachdem sich doch der Brand über den Dachstuhlbereich ausgebreitet hat, haben wir auf Alarmstufe 3 erhöht und haben eben 16 Feuerwehren im Einsatz. Es waren laut der ersteintreffenden Feuerwehr Losensteinleiten sämtliche Personen heraussen. Der erste Atemschutztrupp hat natürlich alles nochmals kontrolliert. Es war niemand mehr im Haus,” schildert Wolfgang Mayr, Bezirksfeuerwehrkommandant Steyr-Land.

Verletzt wurde niemand. Mehrere Hausbewohnerinnen und Hausbewohner mussten jedoch von der Krisenintervention psychologisch betreut werden. Die Brandermittlungen seitens der Polizei wurden eingeleitet.

Laumat.at

Info der Polizei

Bei der gemeinsamen Brandursachenermittlung durch den Bezirksbrandermittler, die Brandgruppe des Landeskriminalamtes OÖ und den Sachverständigen der Brandverhütungsstelle für OÖ wurde festgestellt, dass der Brand durch einen elektrischen Defekt im Bereich der Stromzuleitung zu den Vorzählersicherungen ausgebrochen ist. Das Dachgeschoß wurde durch den Brand komplett zerstört. Ebenso wurden die darunter liegenden Räumlichkeiten durch den Löschwassereintritt zum Teil schwer beschädigt. Das Wohnhaus ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Euro.

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