D: 2-facher Drehleitereinsatz bei Dachstuhlbrand in Iserlohn

ISERLOHN (DEUTSCHLAND): Die Feuerwehr Iserlohn wurde um 10:39 Uhr des 8. Februar 2020 nach Letmathe in den Eichendorffweg gerufen. Hier war der Dachstuhl eines Wohnhauses in Brand geraten.

Schon von weitem war die massive Rauchentwicklung im Bereich des Volksgartens sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Brandrauch aus dem Dach, auch Flammen waren schon zu erkennen. Ein Bewohner, der Löschversuche mit einem Feuerlöscher unternommen hatte, musste von der Feuerwehr gerettet werden. Der 66-Jährige erlitt Brandverletzungen und eine Rauchgasintoxikation. Nach einer medizinischen Erstversorgung wurde er mit einem Rettungswagen in eine Fachklinik nach Bochum transportiert. Wegen der großen Rauchentwicklung wurden die Bewohner im näheren Umfeld aufgefordert Türen und Fenster zu schließen.

Zwei Wenderohre, zwei C-Rohre im Einsatz

Zur Brandbekämpfung wurden im Ersteinsatz zwei Wenderohre über die Drehleitern sowie zwei C-Rohre eingesetzt. Durch den kombinierten und gezielten Löschangriff von innen und außen konnte der Dachstuhlbrand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Rauchentwicklung ließ merklich nach. Im Anschluss folgten Nachlöscharbeiten, bei denen auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz kam.

Eine Brandwache ist zurzeit (Nachmittag des 8. Februar 2020) noch vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Es entstand ein erheblicher Sach- und Gebäudeschaden. Das Wohnhaus gilt zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unbewohnbar. Im Einsatz befanden sich rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Iserlohn.

Verpflegung für die Helfer

Notiz am Rande: Die Bewohner der Straße versorgten die eingesetzten Kräfte mit Getränken, Kaffee und kleinen Snacks, wofür sich die Feuerwehr recht herzlich bedankt.

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