D: Heimrauchmelder alarmiert Nachbarn zu Zimmerbrand in Velbert

VELBERT (DEUTSCHLAND): Starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Tönisheide löste am Vormittag des 27. März 2020 einen Einsatz der Feuerwehr Velbert aus.

Hauptamtliche und freiwillige Kräfte wurden um 11.03 Uhr zu dem dreigeschossigen Gebäude an der Straße Zum Papenbruch alarmiert, nachdem ein ausgelöster Heimrauchmelder Nachbarn frühzeitig auf die Gefahr aufmerksam gemacht hatte.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten alle Bewohner bis auf zwei das Haus bereits verlassen: Der 79-jährige, gehbehinderte Inhaber der betroffenen Wohnung hatte sich zu einer Nachbarin geflüchtet und wurde in Begleitung der Frau mitsamt seinem Hausrollstuhl von der Feuerwehr ins Freie getragen. Der Rettungsdienst untersuchte den Velberter umgehend wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung und transportierte ihn zur weiteren Behandlung zum Klinikum Niederberg.

Währenddessen drang ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr in die stark verqualmte Brandwohnung im ersten Obergeschoß vor. Wasser mußten die Einsatzkräfte indessen nicht vornehmen, sondern lediglich in der Küche einige verschmorte Plastikgefäße vom Herd nehmen. Die standen zwar noch nicht in Flammen, waren aber für die heftige Verrauchung der Wohnung verantwortlich. Außerdem wurde ein Kanarienvogel aus den Räumen gerettet, die anschließend mit einem Drucklüfter entraucht wurden. Der Einsatz der vorsorglich in Stellung gebrachten Drehleiter war nicht mehr erforderlich.

Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen zur Zeit noch nicht vor. Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund einer Stunde beendet.

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