Tirol: Versuchte Brandstiftung → entstehender Waldbrand in Stans rechtzeitig entdeckt

STANS (TIROL): Durch rechtzeitiges Erkennen konnte ein Waldbrand in Stans am Vormittag des 18. April 2020 gerade noch eingedämmt werden.

Bei einem Spaziergang entdeckte Kommandant-Stellvertreter Peter Senfter im Wald oberhalb des Ortsteils Vogelsang starke Rauchentwicklung und ließ sofort Sirenenalarm auslösen. Bei näherer Erkundung konnte ein noch in der Entstehung befindlicher Waldbrand im äußerst unwegsamen und steilen Gelände ausgemacht werden. Da der Bereich mit Fahrzeugen nicht erreichbar ist, wurde sogleich die Tragkraftspritze nahest möglich am Brandobjekt in Stellung gebracht und zusammen mit der Pumpe des Tanklöschfahrzeuges eine Relaisleitung für die Wasserversorgung von einem Hydranten zum Brandherd hergestellt.

Inzwischen waren auch die ersten Kameraden mit einem Feuerlöscher beim Brandherd eingetroffen und konnten diesen erfolgreich eindämmen. Sobald die mehrere hundert Meter lange Löschleitung fertig war, konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Sämtliche Geräte wie Schläuche, Schanzwerkzeug, usw. mussten dafür von der Mannschaft zu Fuß durch das steile Gelände zum Ereignisort gebracht werden.

Die warmen Temperaturen erschwerten die Arbeit zusätzlich. Nach gut einer Stunde konnte bereits “Brand aus”. Weitere eineinhalb Stunden nahm dann noch das Aufräumen in Anspruch, wobei ein Teil der Löschleitung vor Ort blieb, um bei einem etwaigen erneuten Aufflammen schneller eingreifen zu können.

Im Einsatz standen die Feuerwehr Stans mit 3 Fahrzeugen und 30 Mitgliedern sowie die Polizei Schwaz, welche die Ermittlungen zur Brandursache durchführte.

Diese haben ergeben, dass es sich um versuchte Brandstiftung handelt. Zweckdienliche Hinweise aus der Bevölkerung nimmt die Polizeiinspektion Schwaz unter 059 133-7250 entgegen.

Freiw. Feuerwehr Stans

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