Bayern: Mögliches gesundheitliches Problem führt zu Frontalkollision → 28-Jähriger eingeklemmt

NEU-ULM (BAYERN): Gegen 13:15 Uhr des 24. August 2020 befuhr ein 28-jähriger Weißenhorner mit seinem Pkw, einem Nissan XTrail, die KNU3 von Holzschwang kommend in Richtung Aufheim. Im Pkw saßen seine ebenfalls 28-jährige Ehefrau sowie das 1-jährige gemeinsame Kind.

Ebenfalls dieselbe Fahrtstrecke, nur in entgegengesetzter Richtung, befuhr ein 50-jähriger Sendener mit seinem Pkw mit Anhänger, einem VW Touareg, in dessen Fahrzeug saß auch seine 17-jährige Tochter. Vermutlich aufgrund eines gesundheitlichen Problems verlor der 28-jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet nach links auf die Gegenspur, auf welcher ihm zu diesem Zeitpunkt der 50-jährige mit dessen Tochter entgegen kam. Es kam hierbei zum Frontalzusammenstoß auf der Fahrspur des 50-jährigen.

Mann eingeklemmt, Frau und Kleinkind selbst befreit

Der Pkw des 28-jährigen geriet hier nach links von der Fahrbahn ab, schleuderte über die Leitplanke und überschlug sich neben der Fahrbahn bis dieser dort zum Stillstand kam. Der 50-jährige konnte seinen Pkw auf seinem rechten Fahrbahnrand zum Stehen bringen. Bei dem Zusammenstoß wurde der 28-jährige Unfallverursacher in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Seiner 28-jährigen Ehefrau gelang es, mit dem 1-jährigen Kind das Fahrzeugwrack zu verlassen.

Leichtverletzte

Der 50-jährige sowie dessen 17-jährige Tochter konnten ebenfalls eigenständig aus ihrem stark beschädigten Fahrzeug steigen. Alle Unfallbeteiligten bis auf den 28-jährigen Unfallverursacher wurden leicht verletzt und mit verständigten Rettungsfahrzeugen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der 28-jährige musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden und wurde mit schweren, aber bislang nicht lebensbedrohlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Ulmer Klinik geflogen.

Strecke Stunden gesperrt

Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von über 40.000 Euro. Keines der unfallbeteiligten Fahrzeuge war im Anschluss mehr fahrbereit und mussten alle von Abschleppfirmen aufgeladen werden. Die Unfallstrecke wurde zwischen Holzschwang und Aufheim für mehrere Stunden gesperrt und durch die verständigen Feuerwehren wurde der Verkehr abgeleitet. Zur Unfallaufnahme waren Polizeistreifen der Polizeiinspektion Neu-Ulm und Weißenhorn sowie des Einsatzzugs Neu-Ulm vor Ort. Für Übersichtsaufnahmen der Unfallstrecke und Örtlichkeit war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Nach Rücksprache mit der zuständigen Jour-Staatsanwaltschaft wurde auf ein Gutachten durch einen Gutachter verzichtet. Gegen den 28-jährigen wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall ermittelt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.