Oö: Gerüstabsturz auf einer Baustelle in Wels → ein Todesopfer (61)

WELS (OÖ): Einen Schwerstverletzten hat Mittwochvormittag, 10. März 2021, ein schwerer Arbeitsunfall auf einer Baustelle in Wels-Lichtenegg gefordert. Ein Arbeiter wurde lebensgefährlich verletzt und unter Reanimationsbedingungen ins Krankenhaus gebracht. Dort starb der Mann.

Bei Arbeiten an einem Gerüst mit einem Kran ist es aus bisher unbekannter Ursache zu einem folgenschweren Arbeitsunfall gekommen. Ein Arbeiter stürzte in die Tiefe und erlitt schwerste Verletzungen. Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt und die Polizei wurden an die Einsatzstelle gerufen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der Arbeiter bereits reanimiert, die Feuerwehr brachte den Patienten sowie die Rettungskräfte und Notarzt dann aus dem Gefahrenbereich, da über der Absturzstelle noch lose Gegenstände des Gerüstes hingen. Der Schwerstverletzte wurde unter Reanimationsbedingungen ins Klinikum Wels eingeliefert. Die Polizei ermittelt derzeit den Unfallhergang.

Pressefotos Laumat.at

Meldung der Polizei

Drei Bauarbeiter waren am 10. März 2021 gegen 10 Uhr auf einer Baustelle in Wels mit dem Abbau eines Gerüstes mit einem Kran beschäftigt. Der 39-jährige Kranfahrer wurde mittels Funk von einem 52-jährigen Bauarbeiter eingewiesen, weil es zwischen Kranfahrer und dem Baugerüst keinen Sichtkontakt gab. Als ein Teil des Baugerüstes angehoben wurde, verhängte es sich vermutlich bei jenem Teil, auf dem ein 61-jähriger türkischer Staatsangehöriger aus Steyr stand. Dieses Teil wurde dadurch aus den Verankerungen gehoben und kippte nach unten.

Der Bauarbeiter konnte sich kurz festhalten, stürzte dann aber gut zehn Meter in die Tiefe und schlug am Boden auf. Ein Kollege hörte den Knall, eilte sofort zum Unfallort und verständigte via Notruf die Rettung. Der Mann wurde durch den Notarzt reanimiert und in das Klinikum Wels eingeliefert. Dort erlag der 61-Jährige seinen Verletzungen.

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