Bayern: Frontalzusammenstoß Kleintransporter-Lkw auf B 12 bei Stammham fordert 2 Todesopfer und 2 Schwerverletzte

STAMMHAM, LKR. ALTÖTTING (BAYERN): Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Fahrer eines Kleintransporters am Dienstagnachmittag, 20. April 2021, mit seinem Fahrzeug auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Lkw-Zug. Zwei Insassen des Kleintransporters kamen dabei ums Leben, ein Mitfahrer sowie der Lenker des Lkw-Zugs wurden schwer verletzt. Die Autobahnpolizeistation Mühldorf übernahm die Ermittlungen in dem Fall.

Am Dienstag kam es gegen 17.25 Uhr auf der Bundesstraße 12 zwischen Marktl und Stammham zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Todesopfern und zwei Schwerverletzten. Ein 37-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Passau kam mit seinem Kleintransporter der Marke Opel von der A 94 und fuhr bei Marktl auf die B 12 in Richtung Passau. Zwischen Marktl und Stammham kam er aus bislang noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lkw-Aufliegerzug. Der 57-jährige Lkw-Fahrer aus Augsburg bremste sein Fahrzeug noch ab und wich auch noch nach rechts aus, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Durch die Wucht des Anstoßes wurden der 37-jährige Fahrer des Kleintransportes sowie ein 31-jähriger Mitfahrer aus dem Landkreis Passau, welcher auf dem Mittelsitz saß, im Fahrzeug eingeklemmt und von den alarmierten Freiwilligen Feuerwehren befreit. Bei dem Unfall zogen sich beide tödliche Verletzungen zu. Ein 27-jähriger Mann aus dem Landkreis Passau, welcher als dritte Person auf dem rechten Sitz saß, wurde schwerstverletzt. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Traunstein verbracht. Der Lkw-Fahrer wurde schwerverletzt. Er wurde ins Kreiskrankenhaus nach Altötting eingeliefert.

Der entstandene Schaden am Kleintransporter beträgt ca. 10.000 Euro, der Sachschaden am Lkw beträgt ca. 30.000 Euro. Der entstandene Leitplankenschaden beträgt etwa 2.000 Euro. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, dazu kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft kam ebenfalls an die Unfallstelle. Beide beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt und abgeschleppt.

Vor Ort waren zahlreiche Rettungs- und Feuerwehrkräfte aus Marktl, Marktlberg, Niedergottsau, Burgkirchen, Burghausen, Alzgern, Neuötting, Kirchdorf und Buch zur Bergung der Unfallbeteiligten und Sicherung der Unfallstelle im Einsatz. Außerdem waren die Straßenmeisterei Neuötting, die Autobahnmeisterei aus Ampfing und das Technische Hilfswerk im Einsatz.

Die Bundesstraße 12 war für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge sowie Reinigung der Fahrbahn in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde ausgeleitet und umgeleitet. Der genaue Unfallhergang ist nun Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen der Autobahnpolizeistation Mühldorf.

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