Bayern: Großbrand einer Lagerhalle in Regensburg
REGENSBURG (BAYERN): Am Freitagabend, den 18. April 2026, wurde die Berufsfeuerwehr Regensburg kurz nach 19:00 Uhr zu einer zunächst unklaren Rauchentwicklung im Stadtosten im Bereich der Dieselstraße alarmiert. Bereits während des Ausrückens wurde das Einsatzstichwort durch die Integrierte Leitstelle aufgrund einer weithin sichtbaren, starken Rauchsäule erhöht, die auch auf der Anfahrt deutlich erkennbar war.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Hälfte einer Lagerhalle mit einer Ausdehnung von etwa 60 x 80 Metern bereits im Vollbrand. Aufgrund des weit fortgeschrittenen Brandereignisses wurde umgehend ein umfassender Löschangriff mit einer Vielzahl von Strahlrohren eingeleitet. Der damit verbundene hohe Löschwasserbedarf machte es erforderlich, das Wasser über teils mehrere hundert Meter lange Schlauchstrecken – bis zu 700 Meter – zur Einsatzstelle zu fördern. Die Wasserversorgung wurde unter anderem aus dem Bereich der Landshuter Straße sichergestellt. Der hierfür notwendige hohe Personal- und Materialeinsatz wurde durch die Nachalarmierung zahlreicher Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg gewährleistet.
Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurde eine Warnung der Bevölkerung veranlasst. Parallel dazu führten Einsatzkräfte Messungen auf mögliche Schadstoffe im Ausbreitungsbereich der Rauchsäule bis in den Bereich Bad Abbach durch. Sämtliche Messungen verliefen unauffällig, sodass zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für die Bevölkerung bestand.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und wird von der Polizei ermittelt. Neben der Berufsfeuerwehr Regensburg standen zahlreiche Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, darunter die freiwillige Feuerwehren Burgweinting, Oberisling, Pentling, Neutraubling und Bad Abbach sowie die Löschzüge Weichs, Altstadt, Winzer, Keilberg und Harting. Ebenfalls vor Ort sind die Polizei, der Rettungsdienst mit Unterstützung der SEG-Verpflegung, das Umweltamt sowie Fachberater des THW und ein Fachberater Gefahrgut.
Die Wachbesetzung wurde durch dienstfreies Personal der Berufsfeuerwehr sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sichergestellt, um den Grundschutz im Stadtgebiet weiterhin zu gewährleisten.

