Brand

Bayern: Rauchwarnmelder und Nachbarn werden in Regensburg zu Rettern

REGENSBURG (BAYERN): Die Kombination aus aufmerksamen Nachbarn und einem funktionierendem Heimrauchmelder rettet einem Mann am späten Abend des 30. April 2026 in Regensburg vermutlich das Leben.

Um 23:16 Uhr wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr in das Dörnberg-Quartier gerufen, nachdem Anwohner einen piepsenden Rauchwarnmelder wahrgenommen hatte. Auch Brandgeruch war im Treppenraum bereits wahrnehmbar. Nachdem auch auf lautes Klopfen der Feuerwehr niemand reagierte, öffnete die Feuerwehr die Wohnungstüre mit Hilfe des entsprechenden Werkzeugs. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz fand in der stark verrauchten Wohnung den tief schlafenden Bewohner und brachte ihn aus der Wohnung, wo er dem Rettungsdienst zur Behandlung übergeben wurde.

Mit Hilfe zweier Überdrücklüfter sowie eines mobilen Rauchvorhangs verhinderte man das Eindringen von Rauch in den Treppenraum und ermöglichte ein Entrauchen der Wohnung. Ursache des Rauchs waren auf dem Herd angebrannte Speisen, die im Spülbecken abgelöscht werden konnten. Nach Entrauchen der Wohnung und Instandsetzung der Türe konnte die Feuerwehr nach knapp 45 Minuten wieder einrücken. Dieser Einsatz macht erneut deutlich, wie wichtig funktionierende Rauchmelder und vor allem auch aufmerksame Nachbarn sind.

Gerade im Schlaf wird Rauch oft nicht wahrgenommen, mit potenziell schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen bis hin zur Lebensgefahr. Zögern Sie daher im Zweifel nicht, den Notruf zu wählen: Für Anrufer entstehen auch dann keine Kosten, wenn sich eine Meldung im Nachhinein als Fehlalarm herausstellt.

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