Bayern: 250-Pfund-Fliegerbombe in Regensburg erfolgreich entschärft
REGENSBURG (BAYERN): Bei Bauarbeiten auf einem Grundstück in Regensburg-Schwabelweis wurde am Mittwoch, dem 13. Mai 2026, eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Am Feiertag, 14. Mai, waren für die Entschärfungsmaßnahmen zahlreiche Einsatzkräfte gefordert.
Nach Bekanntwerden des Kampfmittelfunds, einer 250-Pfund-Bombe, wurden bereits am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen getroffen. Zusammen mit der Polizei, die bei solchen Einsätzen federführend zuständig ist, entschied man, die Entschärfung am Feiertag durchzuführen. Im Amt für Brand- und Katastrophenschutz wurden umgehend sämtliche Vorbereitungsmaßnahmen getroffen, sodass die Maßnahmen am Donnerstag pünktlich um 8:30 Uhr starten konnten.
Im durch den Kampfmittelräumer festgelegten Evakuierungsradius von 250 Meter um die Fundstelle in der Sittauerstraße waren unter Koordination von Stadtbrandrat Markus Weinbeck die Einheiten Graß, Schwabelweis und Weichs zur Kontrolle und Unterstützung der Evakuierung eingesetzt. Rum 430 Anwohnende waren betroffen. Für sie wurde eine Sammelstelle in der Donauarena samt Busshuttle eingerichtet. Dem Stadtwerk gilt hier der Dank für die wertvolle und unkomplizierte Unterstützung. Die Dokumentation des Einsatzes übernahm die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Löschzugs Altstadt.
Mithilfe der Drohne des Löschzugs Keilberg wurde der Bereich abschließend kontrolliert. Gegen 11:30 Uhr konnte die Entschärfung der Bombe beginnen. Dies nahm rund zwei Stunden in Anspruch, gegen 13:15 Uhr meldete der Kampfmittelräumer Erfolg. Nach Verladen der Bombe konnten die Absperrmaßnahmen aufgehoben werden.
Von freiwilliger und Berufsfeuerwehr waren 52 Kräfte im Einsatz. Die Polizei leitete und unterstützte den Einsatz mit 31 Beamten. Zur Absicherung und Verpflegung der Einsatzkräfte sowie der Betreuung der Anwohnenden war der Rettungs-/Sanitätsdienst mit 50 Frauen und Männern im Einsatz. Insgesamt waren also über 150 Einsatzkräfte, zum Großteil ehrenamtlich, am Feiertag bis ca. 14 Uhr gefordert.

