Tirol: Jäger (61) bei Abstieg im Jagdrevier Oberried in Längenfeld ausgerutscht und tödlich verletzt
LÄNGENFELD (TIROL): Am 30. Mai 2026 kam es im Gemeindegebiet von Längenfeld gegen 16:10 Uhr im Jagdrevier „Oberried“ auf einer Seehöhe von ca. 1.800 Meter zu einem Alpinunfall mit Todesfolge. Ein 61-jähriger italienischer Staatsbürger war gemeinsam mit zwei österr. Jagdkameraden im Jagdgebiet mit Instanthaltungsarbeiten des dortigen Jägersteiges beschäftigt.
Die drei Waidmänner fertigten im weglosen, steilen und in felsdurchsetztem Gelände eine Seilversicherung am Jägersteig an. Nach Abschluss dieser Arbeiten begaben sich die drei Jäger retour in Richtung ihrer Jagdhütte. Beim Abstieg befand sich der Italiener an zweiter Position zwischen den beiden österr. Jägern, als er im weglosen Gelände plötzlich ausrutschte und in sehr steilem Gelände, sich mehrmals überschlagend 30 – 40 Meter abstürzte.
Während der eine Jagdkamerad den Notruf absetzte, stieg der andere Jagdkamerad zum verletzten Kameraden ab und leistete Erste Hilfe. Dieser erlitt durch gegenständlichen Absturz schwerste Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch die Mannschaft des NAH und der Bergrettung Längenfeld vom Unfallort mittels Tau ins Tal und in weiterer Folge zur weiteren ärztlichen Behandlung in das LKH Innsbruck geflogen, wo er aufgrund seiner schweren multiplen Verletzungen verstarb.
