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Bayern: Frontalzusammenstoß bei Grabenstätt → Sechs schwerverletzte Personen, eine gerettet

GRABENSTÄTT (BAYERN): Zu einem schweren Verkehrsunfall mit insgesamt sechs schwer verletzten Personen kam es am Sonntagnachmittag, 14. Juni 2026, auf der Staatsstraße 2096 bei Grabenstätt. Die Feuerwehren Grabenstätt und Übersee sowie ein größeres Aufgebot an Rettungskräften wurden gegen 16:30 Uhr von der Integrierten Leitstelle in Traunstein mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit eigeklemmter Person“ und mehreren Verletzten alarmiert. Erste Schätzungen der Schäden an den Fahrzeugen gehen von jeweils 20.000 Euro aus. Die Strecke war für rund zweieinhalb Stunden komplett gesperrt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein 66-jähriger Mann aus dem Landkreis Traunstein mit einem Toyota von Übersee kommend in Richtung Oberwinkl unterwegs. Rund 300 Meter vor dem Kreisverkehr in Oberwinkl geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn.

Dort kollidierte der Toyota frontal mit dem entgegenkommenden Opel eines 75-jährigen Autofahrers aus dem baden-württembergischen Landkreis Lörrach. „Bei unserem Eintreffen bot sich an der Einsatzstelle ein größeres Trümmerfeld“, informiert der Grabenstätter Kommandant und Einsatzleiter Sven Lein im Nachgang und ergänzt, „nach einer ersten Erkundung konnten wir schnell feststellen, dass lediglich eine Person in einem Fahrzeug eingeschlossen aber nicht eigeklemmt war. Hier konnten wir zügig die Menschenrettung durchführen“.

Durch die enorme Wucht des Zusammenstoßes wurden die sechs Fahrzeuginsassen schwer verletzt. Im Toyota erlitten der 66-jährige Fahrer, sein 33-jähriger Beifahrer, ein 42-jähriger Mitfahrer sowie eine 70-jährige Mitfahrerin schwere Verletzungen. Auch der 75-jährige Fahrer des Opel sowie dessen 66-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei erlitt die 66-jährige Frau lebensgefährliche Verletzungen. Eine verletzte Person wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 14“ in eine Klinik geflogen. Die weiteren fünf Verletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Feuerwehren Grabenstätt stand und Übersee waren mit neun Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften vor Ort. Neben der Menschenrettung aus den Unfallfahrzeugen unterstützen die Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten, sperrten die Staatsstraße während der Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsarbeiten vollständig, sicherten die Fahrzeuge, sorgten für den Brandschutz und beseitigten ausgelaufene Betriebsstoffe.

Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen, zwei Krankentransportwagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, dem Rettungshubschrauber Christoph 14 sowie zwei Einsatzleitern Rettungsdienst, der Sanitätseinsatzleitung und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst vor Ort. Beide Unfallfahrzeuge wurden durch ein Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert.

Die Polizeiinspektion Traunstein nahm mit mehreren Streifenbesatzungen die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auf. Die Staatsstraße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen mehrere Stunden gesperrt. Der Feuerwehreinsatz konnte gegen 19 Uhr beendet werden. Die Ursache des schweren Frontalzusammenstoßes ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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