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Wien: Polizisten als Lebensretter für 1-jährigen Buben

WIEN: Zu Mittag des 29. Juni 2026 wurde die Polizei aufgrund des kritischen Gesundheitszustandes eines einjährigen Buben in den 22. Bezirk alarmiert. Als Beamte der Polizeiinspektion Quadenstraße an der Einsatzörtlichkeit in Wien-Donaustadt eintrafen, lag das Kleinkind reglos in den Armen seiner Mutter.

Sofort übernahmen die Einsatzkräfte den Buben und begannen mit den Erste Hilfemaßnahmen. Die Beamten stellten fest, dass sich ein unbekannter Gegenstand im Hals des Kindes befand und offenbar die Atemwege blockierte. Unverzüglich brachten sie den Buben in Bauchlage und wendeten die empfohlenen Erste-Hilfe-Handgriffe zur Befreiung der Atemwege an.

Als die Atmung des Kindes nach wenigen Sekunden wieder einsetzte, erlitt es jedoch einen Fieberkrampf und wurde daher in die stabile Seitenlage gebracht. Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung und ein Notarzt übernahmen kurz darauf die weitere medizinische Versorgung. Der Bub wurde in Begleitung seiner Mutter in ein Spital gebracht. Er befindet sich mittlerweile in einem stabilen Zustand.

Durch das rasche Eintreffen und das engagierte Einschreiten der Polizisten konnte ein Herzstillstand und in weiterer Folge eine Reanimation verhindert werden.

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