Brand

Deutschland: Große Mengen an Rundballen in Flammen

Ratekau (Deutschland): Am Freitagabend, 22. August 2008, brannte zwischen Warnsdorf und Wilmsdorf in der Gemeinde Ratekau eine große Rundballenablage. Betroffen waren Rundballen auf einer Fläche von ca. 50 x 20 m, die in mehreren Reihen auf einem abgeernteten Feld ca. 5 m hoch aufgestapelt waren.

Gegen 21.01 Uhr wurde das Feuer entdeckt und zunächst die Feuerwehren aus Warnsdorf-Häven, Ovendorf und Offendorf zum Einsatzort gerufen. Begünstigt durch den kräftigen Wind breitete sich das Feuer rasant aus. Es wurde Großalarm ausgelöst und neben 6 Wehren aus der Gemeinde Ratekau wurden auch die Wehren aus Niendorf/Ostsee, Timmendorfer Strand und Neustadt mit Tanklöschfahrzeugen zum Einsatzort gerufen. Insgesamt waren ca. 110 Einsatzkräfte beteiligt. Vor Ort war auch der stellvertretende Kreiswehrführer Thorsten Plath aus Timmendorfer Strand.

In den ersten Minuten konnte durch die eingesetzten Wehren noch ein teil der Rundballen gerettet werden. Sie wurden teils von Hand, teils mit einem Traktor zur Seite transportiert. Löschwasser musste über eine Wegstrecke von ca. 1 km mit zwei Wasserversorgungsleitungen an die Einsatzstelle transportiert werden. Umliegende Landwirte halfen mit Wasserwagen aus, um gemeinsam mit den Tanklöschfahrzeugen der FF neindorf/Ostsee die wasserversorgung der Löschkanone aus Timmendorfer Strand zu sichern.

Auf Grund der schlechten Befahrbarkeit des Feldes, der unzureichenden Wasserversorgung, der fortgeschrittenen Brandausbreitung und der starken Windverhältnisse wurde in Absprache mit dem Eigentümer die konzentrierte Löschmaßnahme reduziert. Unter Leitung des stellv. Gemeindewehrführers der Gemeinde Ratekau HBM Reiner Krause aus Ovendorf wurde anschließend unter ständiger Aufsicht durch eine Brandwache ein kontrolliertes Abbrennen der vom Brand betroffenen und unbrauchbar gewordenen Rundballen durchgeführt.

Da das Feld abseits der Ortschaften lag, konnten weitere Schäden an baulichen und landschaftlichen Einrichtungen sowie an Personen ausgeschlossen werden.

Kreisfeuerwehrverband Ostholstein

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