Ktn: Zwei Autos brennen nach Unfall im Donnersbergtunnel
Griffen (Ktn): Am frühen Nachmittag des 15. August 2013 wurde die Feuerwehr Griffen und die Feuerwehr St. Ändrä im Lavanttal zu einem Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand auf die A2 alarmiert. Der genaue Einsatzort war der Donnersbergtunnel Richtungsfahrbahn Wien/Graz.
Die Feuerwehren rückten unverzüglich aus. Da die Rauchschwaden schon kilometerweit zu sehen waren wurden bereits bei der Anfahrt ATS-Trupps ausgerüstet.
Folgende Lage wurde am Einsatzort vorgefunden:
Starker und dichtschwarzer Rauch kam aus der Tunnelröhre hervor, dadurch konnte man nicht feststellen, was und wie viel PKW´s brennen. Weiter kam hinzu, dass die LAWZ-Kärnten die Einsatzkräfte informierte, dass sich in der Tunnelnische 67 noch drei Personen befinden Die Personen waren im ständigen Kontakt mit der ASFINAG-Tunnelüberwachung.

Christian Kuttin, der diensthabende ASFINAG Mitarbeiter der in Kontakt mit den Unfallopfern in der Luftdichten Notrufkabinen war versuchte diese zu beruhigen und sagte ihnen dass sie in der Nische ausharren sollten und die Feuerwehr bereits auf dem Weg ist. Dies rettete ihnen wahrscheinlich das Leben da der Tunnel bereits völlig verraucht war.
Vorerst wurde eine Schnellangriffsleitung mittels C-Rohr in den Tunnel gezogen da noch nicht bekannt war wie weit das brennende Fahrzeug im Tunnel steht. Später wurde dann einen Mittelschaumrohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Löschversuche durch die ATS-Trupps Griffen und St. Andrä zeigten schnell Wirkung. Da auf dieser Seite des Tunnelportals keine Löschwasserversorgung vorhanden ist wurde die Feuerwehr Völkermarkt und Feuerwehr Wolfsberg zusätzlich nachalarmiert.

Um die Personen, die sich in der Notrufnische befanden, retten zu können wurde durch die Einsatzleitung die Richtungsfahrbahn Italien ebenso gesperrt. Unverzüglich nach der Sperre wurden durch den ATS-Trupp die Personen über die Rettungsschleuse und die zweite Tunnelröhre gerettet. Durch das rasche Einschreiten der Einsatzkräfte und die harmonische Zusammenarbeit konnte nach ca. 1 Stunde „Brand aus“ gegeben werden.

Zum Abschluss ist noch zu erwähnen, dass keine Person verletz wurde. Der Unfall ging von einem defekten Fahrzeug aus, welches am Tunneleingang stehen geblieben ist.
Positiv ist auch, dass die Rettungsgasse perfekt funktioniert hat die Einsatzkräfte konnten diese ohne Behinderung durchfahren. Die Tageszeitungen und der ORF berichteten von einem Wunder.

Im Einsatz standen:
Feuerwehr Griffen mit 20 Mann
Feuerwehr St. Andrä mit 18 Mann
Feuerwehr Völkermarkt mit 10 Mann
Feuerwehr Wolfsberg mit 15 Mann
2 RTW Kärnten
1 NAF- Kärnten
Autobahnpolizei Wolfsberg
Hubschrauber BMI-Kärnten
Notarzthubschrauber Christophorus 11
