Deutschland: Terrassenbrand greift auf Hausfassade über – zwei Personen verletzt

BRUCHSAL (D): Um kurz nach 13.00 Uhr wurde die Bruchsaler Feuerwehr am 6. Jänner 2015 mit dem Alarmstichwort „Balkonbrand“ in die Liebigstraße gerufen.

Unter Atemschutz wurde mit 2 C-Rohren das Feuer eingedämmt und ein Übergreifen auf das Hausdach verhindert. Der erste Angriffstrupp musste sich durch einen schmalen Durchgang erst einen Weg am Feuer vorbei kämpfen, um gezielt von der Terrasse aus den Brand zu löschen. Währenddessen kühlte der zweite Trupp das Dach und die Fassade um eine Ausbreitung zu unterbinden. Über die Drehleiter wurde das Dach mit der Wärmebildkamera kontrolliert. An der Fassade, direkt neben dem Brand, war die komplette Dämmung geschmolzen und der Putz mit dem Armierungsgewebe musste von Hand entfernt werden. Auch hier wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert und heißes Dämmmaterial entfernt.

Da mehrere m³ gespaltenes Holz für den Holzofen auf der Terrasse waren und ein Großteil davon vom Brand entzündet war, musste dieses von Hand unter Atemschutz abgetragen werden. So kam man an die tiefer gelegenen Glutnester, wohin sich das Feuer schon seinen Weg gebrannt hatte. Zwei Personen aus dem Nachbarhaus wurden beim Verlassen des Hauses von der Rauchwolke überrascht und atmeten Rauchgase ein. Nach anfänglich keinen Beschwerden, wurden diese schlimmer und die Personen wurden dann an den Rettungsdienst übergeben. Dieser war unter dem Organisatorischen Leiter Matthias Wahl und dem Leitenden Notarzt Dr. Richard Spörri mit einem Rettungswagen des Rettungsdiensts, einem Rettungswagen des Malteser Hilfsdienst und der Notfallhilfe Bruchsal vor Ort. Die beiden Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

Noch in der Anfangsphase des Einsatzes machte sich Frau Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick vor Ort ein Bild über die Lage. Bis bei den Nachlöscharbeiten, die Glutnester weitestgehend abgelöscht waren, mussten die Brandreste unter Atemschutz abgetragen werden. Insgesamt kamen bei dem Einsatz sechs Atemschutztrupps zum Einsatz. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis kurz nach 15.30 Uhr hin. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellv. Feuerwehrkommandanten Thomas Zöller mit dem Löschzug und der Führungsgruppe mit insgesamt etwa 35 Mann bis 16.00 Uhr im Einsatz.

Quelle: Tibor Czemmel, Pressedienst FF Bruchsal

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