Ktn: Hotel-Großbrand in Feriendorf am Pressegger See im unteren Gailtal

In dem Feriendorf waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches keine Personen untergebracht, da es wegen Betriebsurlaub geschlossen hatte. Der Brand im Hauptgebäude des Feriendorfes breitete sich aufgrund der Holzbauweise rasch aus.

Kein Innenangriff

Wegen des Vollbrandes und der Einsturzgefahr konnten keine Atemschutztrupps in das Innere des Gebäudes geschickt werden, weshalb nur von Außen gelöscht werden konnte. Als Löschwasserbezug diente der an das Feriendorf angrenzende Pressegger See. Das durch die tiefen Temperaturen am Boden gefrierende Löschwasser führte zu einer weiteren Gefahr für die Einsatzkräfte.

Nachlöscharbeiten auch nach 16 Stunden
Noch nach 16 Stunden war die Feuerwehr mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Diese mussten ebenfalls wegen der Einsturzgefahr von Außen durchgeführt werden. Brandermittler der Polizei begannen schon während des Feuerwehreinsatzes mit der Suche nach der Brandursache.
Im Löscheinsatz standen insgesamt 13 Feuerwehren aus den Bezirken Hermagor und Villach-Land mit 18 Fahrzeugen und rund 150 Einsatzkräften.

Im Einsatz standen:

  • FF Förolach mit TLFA 1300
  • FF Hermagor mit KDO, TLFA 3000, TLFA 4000, DLK, MZF
  • FF Görtschach mit KLF
  • FF Dellach/Hermagor mit KLF
  • FF Mellweg mit KLFA
  • FF Egg mit KLF
  • FF Radnig mit KLF
  • FF Kühweg mit KLFA
  • FF Möschach mit KLF
  • FF Weissbriach mit RLFA 2000
  • FF Köstendorf mit KLFA
  • FF St. Stefan im Gailtal mit TLFA 3000
  • FF Arnoldstein (Bezirk Villach-Land) mit TLFA 4000 und DLK
  • BFK OBR Ing. Rudolf Robin
  • GFK ABI Herbert Zimmermann
  • GFK-Stv. OBI Robert Koppensteiner
  • Insgesamt rund 150 Mann/Frau
  • BH Hermagor Journaldienst
  • Polizei
  • Rotes Kreuz mit RTW in Bereitschaft

Bezirks-Feuerwehrkommando Hermagor

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