D: Geborstene Wasserleitung führt zu aufwendigen Feuerwehreinsatz

MÜNCHEN (D): Am frühen Morgen des 4. März 2015 alarmierten Anwohner eines fünfstöckigen Wohngebäudes in der Amberger Straße die Feuerwehr. Sie hatten im zweiten Untergeschoss der 1.200 Quadratmeter großen Tiefgarage etwa zehn Zentimeter Wasser vorgefunden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München machten sich zuerst auf die Suche nach der Ursache des Wasserschadens und konnten diesen in einem Hausanschlussraum im ersten Untergeschoss finden. Hier war eine Anschlussleitung mit 7 Zentimeter Durchmesser geborsten und das Wasser strömte ungebremst in den mittlerweile eineinhalb Meter überfluteten Raum. Von hier aus bahnte sich das Wasser nicht nur den Weg in die Tiefgarage sondern auch in zwei Aufzugschächte.

Durch die ebenfalls zur Einsatzstelle beorderten Mitarbeiter der Stadtwerke München wurde in dem kompletten Gebäude Strom und Wasser abgeschiebert. Mit mehreren Tauchpumpen und Nassaugern nahmen die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Wasser auf. Um 12.30 Uhr waren die Arbeiten der Feuerwehr beendet, dennoch konnte der Strom nur teilweise, das Wasser zu dem Zeitpunkt gar nicht angeschaltet werden, da zuerst die Schäden behoben werden müssen.

Wann das Gebäude wieder vollständig an die Versorgung angeschlossen werden kann ist aus Sicht der Feuerwehr nicht absehbar. Inwieweit es zu einem Sachschaden und wenn in welcher Höhe es gekommen ist, konnte durch die Einsatzkräfte vor Ort nicht bestimmt werden, da hier die Wartungs- und Reparaturarbeiten erst zeigen, welche Teile der Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen wurden

BF München

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