Deutschland: Gartenlaube auf dem Michaelsberg komplett niedergebrannt

BRUCHSAL (DEUTSCHLAND): Am Sonntagnachmittag, 8. März 2015, wurde um 18.05 Uhr die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Untergrombach, Büchenau und Bruchsal zu einem Gartenhüttenbrand auf dem Michaelsberg gerufen. Eine etwa vier auf fünf Meter große Gartenlaube auf einem Grundstück zwischen dem oberen und unteren Kapellweg fiel den Flammen zum Opfer.

Bereits auf der Anfahrt wies eine weit sichtbare Rauchsäule den Einsatzkräften den Weg zur Einsatzstelle. Aufgrund der Lage der Einsatzstelle musste die Feuerwehr von der Wiese neben der Kapelle, steil bergab eine 300 Meter lange Wasserversorgung über andere Grundstücke zur Einsatzstelle legen.

Unter Atemschutz konnte das Feuer mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Durch die massive Bauweise der Gartenlaube, eine ausgemauerte Holzständerkonstruktion, war die brennende Einrichtung nicht gut zu erreichen. Mit massivem Wassereinsatz und der Vornahme eines zweiten Rohres konnte der Brand nach einer halben Stunde weitestgehend gelöscht werden. Um den Wasserbedarf zu sichern wurde mit zwei Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr zur Wasserversorgung eingerichtet. Um bei den Nachlöscharbeiten an die Glutnester zu gelangen, mussten die Teile des noch vorhandenen Daches eingerissen werden. Mit der Wärmebildkamera musste immer wieder nach dem freilegen von Brandschutt nach tiefer liegenden Glutnestern gesucht werden. Die Nachlöscharbeiten auf dem unebenen Untergrund vor und in der Hütte waren für die Einsatzkräfte sehr kraftzehrend und zogen sich bis 21.00 Uhr hin. Mit einsetzen der Dunkelheit wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Eine Ursache für den Brandausbruch ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Holger Kling mit vier Löschfahrzeugen bis kurz nach 21.30 Uhr im Einsatz.

Freiw. Feuerwehr Bruchsal

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