Bayern: Chemikalienunfall in Freilassinger Industriegebiet

FREILASSING (BAYERN): Zu einem Unfall mit ätzenden Stoffen mussten am Dienstagnachmittag, 11. August 2015, die Rettungskräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk und Polizei in das Freilassinger Industriegebiet ausrücken.

Kurz nach 15.00 Uhr wurde von Mitarbeitern einer Firma im Freilassinger Industriegebiet festgestellt, dass ein LKW, der mit ätzenden Reinigungsmitteln beladen war, aus bisher noch ungeklärten Gründen Ladung verliert. Umgehend wurde durch die Angestellten das Umfeld evakuiert und ein Notruf abgesetzt. Die Integrierte Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin die Feuerwehren aus Freilassing, Surheim, Ainring, Piding, Bad Reichenhall und die Werkfeuerwehr Wacker Burghausen. Das Rote Kreuz rückte mit drei Rettungswagen, dem Freilassinger Notarzt, der Sanitätseinsatzleitung mit Unterstützungsgruppe sowie den Schnelleinsatzgruppen Transport BGL Nord an. Ein Fachberater des Technischen Hilfswerks sowie Beamte der Polizeiinspektion Freilassing eilten ebenfalls zur Einsatzstelle.

Mit Chemieschutzanzügen sowie schwerem Atemschutz wurde durch die Feuerwehr bei hochsommerlichen Temperaturen der komplette Lkw abgeladen sowie der Gefahrstoff aufgenommen. Die Helfer des Roten Kreuzes kümmerten sich um die medizinische Absicherung sowie der Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken. Aufgrund der Besonnenheit der Firmenangehörigen sowie dem professionellen Vorgehen der Feuerwehr wurde niemand verletzt. Insgesamt befanden sich über 120 Einsatzkräfte, davon auch mehrere Einheiten in Bereitschaft, etwa zwei Stunden im Einsatz. Die Freilassinger Polizei übernahm die Ermittlungen zum Unfallhergang.

Bayerisches Rotes Kreuz, KdöR – Kreisverband Berchtesgadener Land

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