Deutschland: Austretendes Heißaluminium nach Gefahrgut-Lkw-Unfall auf A1

DORTMUND (DEUTSCHLAND): Nach einem Gefahrgutunfall auf der A 1 in Fahrtrichtung Bremen um 6.30 Uhr des 16. August 2015 wird die Fahrbahn voraussichtlich bis in die Abendstunden gesperrt sein. Zum Unfallzeitpunkt fuhr der 45-jährige Lkw Fahrer aus Neus einen Lkw aus Moers mit drei Gefahrgutbehältern.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Lkw zwischen der Rast- und Tankanlage Lichtendorf und dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna ins Schleudern und prallte gegen die mittige Betongleitschutzwand. Das Führerhaus des Gespanns katapultierte die Wand hoch und verkeilte sich schließlich auf den Betonwänden beider Fahrtrichtungen. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht, er wurde zur Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Der Hänger mit den drei Flüssigkeitsbehältern – Heißaluminiumgefäße – riss vom Zugfahrzeug ab und kippte auf die Fahrbahn. Zwei der drei Behälter platzten bei dem Unfall auf so dass der Inhalt austrat. Auf der Fahrbahn entzündete sich dann das ausgetretene Aluminium und beschädigte die drei Fahrstreifen und den Seitenstreifen zusätzlich. Der dritte Behälter scheint derzeit noch intakt. Die Bergungsarbeiten dauern voraussichtlich bis in die Abendstunden an, solange bleibt Sperrung der A 1 in Richtung Bremen mindestens aufrecht erhalten.
Ob für den Unfall technische Mängel, nicht angepasste Geschwindigkeit oder andere Faktoren ursächlich sind, ist Gegenstand der Unfallermittlung. Die Höhe des Sachschadens zum jetzigen Zeitpunkt schätzt die Polizei auf ca. 200.000 Euro.

Infoupdate per 19.50 Uhr: Das Unfallfahrzeug sowie zwei von drei Behältern wurden durch eine Fachfirma abtransportiert. Aufgrund der vorhandenen Beschädigung kann der dritte Behälter erst in den Nachtstunden geborgen werden. Die Reparaturarbeiten der Fahrbahn werden erst am 17.08.15 beginnen. Bis dahin bleibt die Richtungsfahbahn Bremen voll gesperrt

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