Deutschland: Privater Rauchwarnmelder wird zum Lebensretter

STUTTGART (DEUTSCHLAND): Der Integrierten Leitstelle (ILS) wurde über den Notruf „112“ am Abend des 25. November 2015 mitgeteilt, dass in einer Privatwohnung ein Warnton eines ausgelösten Rauchwarnmelders zu hören sei.

Zudem konnte von außen eine Verrauchung festgestellt werden. Aufgrund dieser Meldung alarmierte die ILS einen Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr und einen Rettungswagen. Der zuerst eingetroffene Einsatzleiter setzte umgehend zwei Trupps unter Atemschutz mit einem Löschrohr ein, die zuerst mit einem Halligan-Tool die Wohnungstüre aufbrechen mussten.

Die Wohnung wurde mit Hilfe einer Wärmebildkamera sofort auf Personen durchsucht. Eine ältere Person konnte in hilfloser Lage im Bett liegend lokalisiert werden, wurde sofort aus der Wohnung gerettet und dem Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben. Der Brandherd wurde parallel durch den zweiten Trupp schnell gefunden und abgelöscht. Es brannten Müllreste in der Küche, die zu der starken Verrauchung führten. Anschließend wurde die Wohnung belüftet.

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