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Nö: Austritt von Xylol aus Satteltankfahrzeug bei Bruck an der Leitha

BRUCK AN DER LEITHA (NÖ): Am Vormittag des 1. Dezember 2015 wurde bei der Kontrolle eines mit dem Lösungsmittel Xylol beladenen Satteltankfahrzeugs auf dem Verkehrskontrollplatz Bruck an der Leitha an der A4 Ost Autobahn ein schwerer Mangel festgestellt. Aus einem Rohr an dem Lkw tropfte der Gefahrenstoff heraus, woraufhin um 10:34 Uhr zunächst die Freiwillige Feuerwehr Bruck an der Leitha zur Hilfeleistung gerufen wurde.

Als rasche Erstmaßnahme wurde die lecke Stelle erfolgreich abgedichtet, jedoch wurde dem Fahrer von der Behörde aus Sicherheitsgründen die Weiterfahrt verwehrt und ein Umpumpen der gefährlichen Flüssigkeit in ein anderes Tankfahrzeug angeordnet. Die dafür notwendige Geräte und Anschlüsse sowie die unterstützende Mannschaft wurden durch die nachgeforderten Schadstoffzüge der Feuerwehren Hainburg und Schwechat gestellt.
Unter Schutzstufe 2 (flüssigkeitsdichte Gummi-Schutzanzüge für Schadstoffeinsätze mit Chemikalien) konnte der Inhalt des Tankfahrzeugs in einen mittlerweile eingetroffenen anderen Aufleger umgepumpt werden. Die Feuerwehren Bruck an der Leitha und Schwechat sorgten währenddessen für einen zweifachen Brandschutz mit Schaum und dem Pulverrohr aus dem Universallöschfahrzeug aus Schwechat. Nach Beendigung der Pumparbeiten wurde noch vor Ort die Dekontamination der eingesetzten Geräte und Ausrüstungsgegenstände durchgeführt.

Der Einsatz der Feuerwehr Bruck an der Leitha war nach rund achteinhalb Stunden gegen 19 Uhr beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Einsatzleiter und für Rückfragen: ABI Claus Wimmer.
Eingesetzte Feuerwehren: Bruck an der Leitha, Hainburg/Donau, Schwechat, Wolfsthal mit insgesamt 30 Mann.

Freiw. Feuerwehr Bruck an der Leitha

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