Deutschland: Dehnfugenbrand im Dachbereich einer Baustelle in Stuttgart

STUTTGART (DEUTSCHLAND): Bauarbeiter meldeten der Integrierten Leitstelle gegen 7 Uhr des 17. März 2017 einen Dehnfugenbrand im Dachbereich einer Baustelle in der Königsstraße. Umgehend wurde der zuständige Löschzug der Wache 1 sowie der Gerätewagen- Atemschutz/Messtechnik alarmiert.

Die Einsatzstelle befand sich auf der Großbaustelle im 6. OG. Bauarbeiter hatten den Brand zu Arbeitsbeginn entdeckt und sofort eigene Löschmaßnahmen eingeleitet. Der Brand entstand aufgrund von Dacharbeiten am Vortag im Übergang zwischen zwei Gebäuden in einer sogenannten Dehnfuge. Beim verschweißen von Dachpappebahnen wurde die darunterliegende brennbare Dehnfuge in Brand gesetzt. Das Feuer entwickelte sich auf einer Länge von rund 10 Meter und drohte auf angrenzende Bereiche sowie eine Dachverwahrung überzugreifen. Die Löschmaßnahmen der Bauarbeiter waren insoweit erfolgreich, dass eine Brandausbreitung verhindert werden konnte.

Die Einsatzkräfte erkundeten der betroffenen Bereich, sowie das darunterliegende Stockwerk und den angrenzenden Gebäudeteil mittels Wärmebildkamera und Photoionisationsdetektor auf eine weitere Brandausbreitung innerhalb der Dehnfuge. Im Dachbereich wurde ein spezielles Löschgerät für Dehnfugen eingesetzt, um den Brand im Innern komplett abzulöschen. Hierzu musste aufwändig das Fugenmaterial ausgekratzt werden.

Zudem wurde die Drehleiter für den Materialtransport und gegebenenfalls zum Aufbau einer Löschwasserversorgung in Stellung gebracht. Durch das beherzte Eingreifen der Baustellenmitarbeiter und der Feuerwehr konnte weiterer Schaden und ein größerer Brand noch rechtzeitig verhindert werden. 

Berufsfeuerwehr Stuttgart

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