Sbg: Brand in Silo und Ammoniak-Austritt aus Hotelkühlschrank in Seeham

Am Einsatzort eingetroffen, stellte sich heraus, dass beim Häckseln von Strohballen in einen Silo es vermutlich zu einem Glimmbrand gekommen. Die Bauersleute (selbst Feuerwehrmitglieder) bekämpften den Brand bereits mit Gartenschläuchen und konnten diesen somit auch unter Kontrolle halten. Unter schwerem Atemschutz wurde das Strohsilo von der Feuerwehr ausgeräumt und vorbeugend das komplette Stroh ins Freie transportiert. Dort wurde es befeuchtet und Glutnester abgelöscht. Dadurch, dass das Strohsilo in einem gemauerten Raum in Stall war und die Besitzer bereits eigene Löschmaßnahmen begannen, konnte vermutlich weitaus größerer Schaden verhindert werden. Bei dem Brand wurden keine Tiere oder Menschen verletzt, der Sachschaden dürfte nur gering sein. Die Feuerwehr Seeham konnte diesen Einsatz um 18:00 Uhr beenden.

 
Gasgebrechen im Hotel
Direkt bei der Rückmeldung zur Einsatzbereitschaft in der LAWZ Salzburg wurde die Feuerwehr Seeham per Funk zu einem Folgeeinsatz zu einem Hotel alarmiert. Einsatzmeldung lautete, Gasgebrechen mit vermutlich bewusstloser Person. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Feuerwehr Seeham zum Einsatzobjekt ausrücken. Dort angekommen stellte sich heraus, dass in ein Hotelgast in seinem Zimmer durch einen beißenden Geruch und plötzlicher Atemnot aus dem Schlaf gerissen wurde. Diese konnte daraufhin glücklicherweise sofort das Zimmer verlassen und auch noch die anderen Hotelgäste warnen.
Eine bewusstlose Person konnte vor Ort nicht festgestellt werden, die betroffene Person wurde jedoch dem Roten Kreuz zur weiteren Betreuung übergeben. Der Ortsfeuerwehrkommandant ließ für diesen Einsatz erneut Sirenenalarm im Ortsgebiet auslösen, da noch weitere Kräfte zur Reserve benötigt wurden. Vor Ort wurde das Objekt unter schwerem Atemschutz mittels Methangas-Messgerät untersucht. Es konnte kein Gasaustritt wahrgenommen werden. Ein Notfalltechniker der Salzburg AG wurde ebenfalls an die Einsatzstelle gerufen. Da sich in diesem Bereich keine Ortsgasleitung befindet, musste der Gasaustritt innerhalb des Gebäudes passiert sein.
Während der Atemschutztrupp der Feuerwehr weiter das Hotel und das dazugehörende Gasthaus nach einem Gasleck untersuchte, wurden insgesamt 25 Personen, darunter Hotelgäste und Mitarbeiter, aus dem Gebäude evakuiert. Nach ca. 30 Minuten konnte als Ursache ein defekter Kühlschrank im 2. Stock und dass daraus ausströmende Ammoniakgas als Ursache festgestellt werden. Der Kühlschrank wurde ins Freie verbracht und die Räumlichkeiten belüftet.
Nach einer Stunde konnten die Hotelgäste und Mitarbeiter wieder ins Gebäude zurück und der Betrieb konnte wieder aufgenommen werden.
Es wurde bei diesem Einsatz eine Person leicht verletzt, diese konnte aber nach Abklärung durch das Rote Kreuz vor Ort verbleiben. Die Feuerwehr Seeham war mit 4 Fahrzeugen und 19 Mann vor Ort.

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