Schweiz: 200 Schweine bei Wohnhaus- und Stallfeuer umgekommen

HUNDWIL (SCHWEIZ): Ein Großaufgebot von Rettungskräften hat in der Nacht auf Samstag, 14. Dezember 2019, ein Brand eines Wohnhauses mit Stall in Hundwil zur Folge. 200 Schweine kamen in den Flammen um.

Kurz vor 00.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in Hundwil eine Liegenschaft brennen und dass sich noch Tiere im Stall befinden würden. Bei der Ankunft der aufgebotenen Einsatzkräfte stand das Wohnhaus mit dem angebauten Stall bereits in Vollbrand.

Die 200 Mastschweine im Stall konnten nicht mehr gerettet werden. Die 85-jährige Hauseigentümerin war auf die starke Rauchentwicklung aufmerksam geworden und konnte das Haus noch rechtzeitig über ein Fenster im Erdgeschoss verlassen.


Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf mehrere hunderttausend Franken. Insgesamt standen rund 100 Funktionäre der Feuerwehr von Hundwil und Herisau, der Samariter, der Sanität, der Staatsanwaltschaft, der Assekuranz und der Polizei im Einsatz.

Zur Klärung der Brandursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Appenzell Außerrhoden beigezogen.

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