Bayern: Feuerwehr verhindert Dachstuhlbrand in Bischofswiesen

BISCHOFSWIESEN (BAYERN): Kurz nach 16 Uhr mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Roten Kreuzes am 21. Jänner 2020 nach Bischofswiesen ausrücken, wo Rauch aus einem Dachstuhl eines Wohnhauses quoll. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt.

Gegen 16 Uhr hatte eine Anwohnerin starken Rauch aus dem Dach eines benachbarten Mehrparteienhauses bemerkt und setzte daraufhin einen Notruf ab. Die Integrierte Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren aus Bischofswiesen und Berchtesgaden sowie das Berchtesgadener Rote Kreuz mit beiden Rettungswägen, Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst.

Löschversuche durch Besitzer und Nachbarn

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich der 67-jährige Bewohner des Hauses noch im Gebäude und versuchte, den Brand mit der Unterstützung von zwei Nachbarn selbst zu löschen. Die Feuerwehr evakuierte das Mehrparteienhaus daraufhin sofort, brachte die Personen ins Freie und begann unter schwerem Atemschutz unverzüglich mit der Bekämpfung des Brandherds, um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Der Bewohner und die Nachbarn wurden vom Roten Kreuz untersucht, waren aber glücklicherweise unverletzt. Somit konnten ein Rettungswagen und der Notarzt wieder abrücken; der zweite Rettungswagen blieb noch am Einsatz, um die Arbeiten der Atemschutzgeräteträger abzusichern.

Brennendes Isoliermaterial

Ersten Erkenntnissen zufolge geriet Isoliermaterial des Kaminofens in Brand. Die Feuerwehr, die mit rund 35 Einsatzkräften vor Ort war, entfernte die Isolierung des Daches, brachte sie ins Freie, löschte sie anschließend dort ab und belüftete das Gebäude. Aufgrund des schnellen Eingreifens konnte ein ausgebreiteter Dachstuhlbrand verhindert werden. Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen der ermittelnden Polizeiinspektion Berchtesgaden auf rund 15.000 Euro.

Rotes Kreuz Berchtesgaden

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