Oö: Kinderzimmer in Wohnhaus in Frankenmarkt ausgebrannt

FRANKENMARKT (OÖ): Am 30. Oktober 2020 um 12.49 Uhr wurde die Freiw. Feuerwehr Frankenmarkt gemeinsam mit der FF Raspoldsedt zu einem Wohnhausbrand nach Hauchhorn alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich das erste Obergeschoss des Gebäudes in Vollbrand.

Flammen schlugen aus den Fenstern. Umgehend begaben sich mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung in das Wohnhaus. Mittels Teleskopmastbühne wurde die Dachfläche und die Fassade auf etwaige Glutnester untersucht. Gegen 18.30 Uhr konnte der kräftezehrende Einsatz für die beiden Wehren beendet werden. Die Brandursache ist unbekannt.

Freiw. Feuerwehr Frankenmarkt

Meldung der Polizei

Aus bisher noch ungeklärter Ursache (möglicherweise ein technischer Defekt an einem Endgerät) brach in einem Kinderzimmer im Obergeschoß eines Wohnhauses in Frankenmarkt ein Brand aus. Das Feuer breitete sich von dort im halben Obergeschossbereich aus und beschädigte mitunter das Dach.

Zum Brandausbruchszeitpunkt befanden sich sechs Personen im Wohnhaus, die sich selbstständig in Sicherheit bringen konnten und aus dem Haus rannten. Der 63-jährige Besitzer versuchte danach, den Brand zu löschen und lief nochmal zurück. Dabei erlitt er eine Rauchgasvergiftung und wurde mit der Rettung ins Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck eingeliefert.

Die Brandursachenerforschung wird von einem Sachverständigen sowie einem Brandermittler der Polizei durchgeführt. Das Ergebnis steht noch aus. Durch den Brand entstand erheblicher Sachschaden am Wohnhaus, die genaue Höhe ist derzeit noch nicht bekannt.

II. Polizei-Meldung

Im Beisein eines Brandsachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ wurde am 30. Oktober 2020 in den Nachmittagsstunden am Brandort in Frankenmarkt zusammen mit dem anwesenden Hausbesitzer und dem Bezirksbrandermittler eine Brandursachenerhebung durchgeführt. Die Brandausbruchsstelle befand sich lt. Brandbild im Kinderzimmer. Im Zuge dieser Erhebungen konnten im Brandschutt eine zerstörte Playstation sowie andere elektrische Endgeräte und einige Batterien aufgefunden werden. Diese zerstörten elektrischen Endgeräte wurden vom Brandsachverständigen für eine weitere technische Untersuchung in die BVS OÖ mitgenommen. Ebenso wurden auch Reste von elektrischen Leitungen vom Brandsachverständigung zur weiteren Überprüfung aus dem Brandschutt sichergestellt. Des Weiteren wurde eine Zählerdatenauswertung vom Brandsachverständigen veranlasst.

Über die Höhe des durch den Brand am Wohnhaus entstandenen Sachschadens kann derzeit noch keine Auskunft gegeben werden. Der 63-Jährige, der aufgrund des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung mit der Rettung ins LKH Vöcklabruck eingeliefert wurde, konnte am selben Tag das Krankenhaus wieder verlassen.

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