Bayern: Fünf Atemschutztrupps bei Wohnungsbrand mit Personenrettung in Ingolstadt

INGOLSTADT (BAYERN): Aus bislang ungeklärter Ursache war es am Samstagnachmittag, 5. Dezember 2020, zum Brand in einer Wohnung im 2. Stock eines Wohnblocks mit insgesamt neuen Stockwerken in Ingolstadt gekommen. Das Feuer hatte seinen Ausgang in der Küche genommen.

Nachdem es aber offensichtlich längere Zeit nicht erkannt worden war, hatte es bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits auf Einrichtungsgegenstände in der angrenzenden Wohndiele übergegriffen. Die 77-jährige alleinstehende Eigentümerin konnte ihre Räume noch aus eigener Kraft verlassen und ihre eine Etage höher anwesenden Mitbewohner warnen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr Stand die Westfassade des Blocks in dichten Rauch gehüllt. Bewohner der Wohnung über dem Brand machten sich am Fenster bemerkbar. Weitere Bewohner hatten das Gebäude zum Teil bereits eigenständig verlassen, zum Teil waren auch welche in ihren Wohnungen verblieben. Mit zwischenzeitlich fünf Trupps unter Atemschutzgeräten und einer Drehleiter an der Fassade wurde die Brandbekämpfung durchgeführt und sämtliche relevanten Wohneinheiten auf die Ausbreitung von Brandrauch kontrolliert.

Im Zuge dessen wurde neben der betroffenen Dame aus der Brandwohnung noch eine Mitbewohnerin gleichen Alters aus dem dritten Stock mit Symptomen der Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben und schließlich auch ins Klinikum verbracht. Eine weitere Dame wurde durch den Rettungsdienst gesichtet, bedurfte aber keiner weiteren Behandlung.

Der Brandschaden konnte zwar auf das beim Eintreffen vorgefundene Maß begrenzt werden, nichts desto trotz entstand an großen Teilen der Einrichtung Totalschaden. Die Wohnung wird bis auf Weiters nicht bewohnbar sein. Insgesamt 18 Beamte der Berufsfeuerwehr und rund 20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ingolstadt Stadtmitte und Friedrichshofen waren bis ca. 16:00 Uhr im Einsatz. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.

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