Nö: Haus- und Gasanschluss in Guntramsdorf in Brand

Durch die Intensität der Flammen, wurde unmittelbar danach auch der dahinter befindliche Gasverteiler (Kombiblock) erfasst und begann ebenfalls zu brennen. Da nicht brennendes, ausströmendes Gas kaum kontroliierbar und weitaus gefährlicher als brennendes Gas ist, wurde gemäß dem taktischen Grundsatz "brennendes Gas = kontrolliertes Gas" seitens der Einsatzleitung
entschieden, das ausströmende Gas bis zur Abschaltung durch den Energieversorger kontrolliert abbrennen zu lassen.
Vorsorglich wurden zum Schützen der Umgebung (Hecken, Bäume und Zäune) zwei C-Rohre in Stellung gebracht. Nach Eintreffen des Energieversorgers wurde festgestellt, dass für diesen Bereich kein Gasschieber vorhanden ist, und deshalb mit schwerem Gerät die Straße geöffnet werden muss, um an die Hauptleitung zu gelangen.

Am frühen Nachmittag wurde schweres Gerät des Energieversorgers in Stellung gebracht und damit begonnen, die Straße aufzureißen. Nach wie vor wurde mit zwei C-Rohren die unmittelbare Umgebung des brennenden Verteilers geschützt. Die angrenzenden Wohnhäuser sind nicht gefährdet und mussten daher auch nicht evakuiert werden. Nach Freilegen der betreffenden Gasleitung wurde diese abgeklemmt und verschlossen. Danach erst konnte das Feuer restlos abgelöscht und Brand Aus gegeben werden.

Freiw. Feuerwehr Guntramsdorf

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