Tirol: Hitzestau im Ölradiator sorgt für Zimmerbrand in Wohnhaus in Roppen

ROPPEN (TIROL): Am 1. Jänner 2021 brach in einem Wohnhaus in Roppen gegen 03:30 Uhr ein Brand aus. Zum Zeitpunkt der Brandentdeckung befanden sich insgesamt sechs Personen im Haus, darunter ein drei Monate altes Kleinkind. Der Brand wurde von der 47-jährigen Hausbesitzerin bemerkt, die sofort alle im Haus befindlichen Personen weckte.

Alle Personen konnten das Haus verlassen und blieben unverletzt. Am Haus entstand erheblicher Sachschaden und es ist derzeit nicht bewohnbar. Die Brandursache ist derzeit unbekannt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Roppen (5 Fahrzeuge und 40 Einsatzkräfte), Ötztal-Bahnhof (4 Fahrzeuge und 20 Einsatzkräfte) und Imst (4 Fahrzeuge und 23 Einsatzkräfte), die Rettung (1 RTW und 3 Personen) sowie die Polizei.

Um 08:15 Uhr wurde an der Brandstelle durch einen Bezirksbrandermittler und einem Brandermittler des LKA mit den Ermittlungen zur Brandursache begonnen. Die Ermittlungen zur Brandursache ergaben, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Hitzestau am Ölradiator in einem Schlafzimmer zum Brand führte. Ein vorsätzliches Handeln oder eine Feuereinbringung von außen konnten nicht ermittelt werden bzw. ergaben sich keine Hinweise und Spuren dazu.

Das Wohnhaus ist derzeit unbewohnbar, die Schadenshöhe steht noch nicht fest, dürfte aber enorm sein. Die Familie kommt in einer Ersatzunterkunft in Roppen unter. Personen kamen bei dem Brandereignis nicht zu Schaden. Die Brandstelle wurde um 16:30 Uhr freigegeben. Darüber informiert die Polizei.

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