D: Zähes Nachlöschen bei in Vollbrand stehendem Mercedes-Taxi in Düsseldorf

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Am Dienstagvormittag, 8. Juni 2021, fing aus bislang ungeklärter Ursache ein Mercedes während der Fahrt Feuer. Der Taxifahrer stoppte sein Fahrzeug auf dem Seitenstreifen und alarmierte die Feuerwehr Düsseldorf. Ein Atemschutztrupp brachte die Flammen unter Kontrolle, allerdings entstand an dem Taxi ein Totalschaden. Es wurden keine Menschen verletzt.

Über die Notrufnummer 112 meldete sich am Dienstagvormittag ein Taxifahrer bei der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf und berichtete über einen Brand im Motorraum seines Fahrzeuges. Sofort alarmierte der Leitstellenmitarbeiter ein Löschfahrzeug der Wache Münsterstraße, dass sich auf den Weg zur Danziger Straße in Fahrtrichtung Norden machte und Höhe der Baustelle am ehemaligen Fashionhouse fündig wurde.

Der Fahrer hatte sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr selber in Sicherheit gebracht und richtigerweise das Fahrzeug auf dem Seitenstreifen der Schnellstraße abgestellt. Er war zum Zeitpunkt des Brandes alleine im Pkw unterwegs gewesen. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute stand der Mercedes Kombi bereits lichterloh in Flammen. Sofort ließ der Einsatzleiter einen Atemschutztrupp mit Strahlrohr vorgehen, um das Feuer zu löschen. Weitere Kräfte
der Wache Quirinstraße rückten mit einem Tanklöschfahrzeug an, damit eine ausreichende Menge an Löschwasser zur Verfügung stand.

Die Flammen konnten schnell unter Kontrolle gebracht werden, allerdings erwiesen sich die Nachlöscharbeiten als sehr zeitaufwendig, da die Verkleidungen und der Motorraum geöffnet und immer wieder aufflammende Glutnester abgelöscht werden mussten. Im weiteren Verlauf streuten die Einsatzkräfte ausgelaufenen Dieselkraftstoff aus dem Pkw ab. Nach rund 80 Minuten konnten die zehn Einsatzkräfte der Wachen Münsterstraße, Flughafenstraße und Quirinstraße zu ihren Standorten zurückkehren. An dem Mercedes entstand trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr ein Totalschaden, den der Einsatzleiter auf rund 30.000 Euro beziffert. Es kamen keine Menschen zu Schaden.

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