Bayern: Bahndammbrand bei Surberg
SURBERG (BAYERN): Die Feuerwehr Surberg wurde am Samstagabend, 23. Mai 2026, gegen 19 Uhr mit dem Einsatzstichwort „B2 – Brand Bahndamm“ nahe der Ortschaft Oed alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Schadensort standen entlang der Bahnlinie München–Salzburg rund 50 Quadratmeter Wiesenfläche in Flammen. Durch den Einsatz der beiden Surberger Löschfahrzeuge konnte das Feuer rasch eingedämmt und gelöscht werden.
Aufgrund der schlechten Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle wurde außerdem ein Tanklöschfahrzeug aus Traunstein nachalarmiert. Dadurch stand den Einsatzkräften ausreichend Löschwasser zur Verfügung. Für die Löscharbeiten musste die Bahnstrecke kurzzeitig gesperrt werden. Nach knapp einer Stunde waren alle Maßnahmen der Feuerwehren abgeschlossen.
Neben den rund 30 Einsatzkräften der Feuerwehren Traunstein und Surberg sowie Vertretern der Kreisbrandinspektion des Landkreises Traunstein wurde auch eine Rettungswagenbesatzung an die Einsatzstelle entsandt. Die Sanitäter mussten glücklicherweise nicht tätig werden, verletzt wurde niemand. Beamte der Polizei Traunstein sowie der Bundespolizei nahmen den Sachverhalt auf. Darüber hinaus war ein Bahnmanager vor Ort.

Hinweise des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein
Vor dem Hintergrund der derzeit hohen Waldbrandgefahr bittet der Kreisfeuerwehrverband Traunstein alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Aufmerksamkeit und einen sorgsamen Umgang in Wald- und Vegetationsbereichen. Aktuell gilt in weiten Teilen des Landkreises eine hohe Waldbrandgefahrenstufe, die nach den aktuellen Wetterprognosen auch in den kommenden Tagen anhalten dürfte.
Durch die anhaltende Trockenheit kann bereits eine kleine Unachtsamkeit ausreichen, um einen Brand auszulösen. Daher sollte insbesondere auf offenes Feuer, das Wegwerfen von Zigarettenresten sowie das Abstellen heißer Fahrzeuge auf trockenem Gras verzichtet werden. Ebenso wichtig ist es, Wald- und Forstwege für mögliche Einsatzfahrzeuge freizuhalten. Wer Rauch oder ein Feuer bemerkt, sollte möglichst frühzeitig den Notruf 112 (Deutschland) verständigen. Mit gegenseitiger Rücksicht und Aufmerksamkeit lässt sich gemeinsam ein wichtiger Beitrag zum Schutz von Natur und Menschen leisten.
Fotos: Hubert Hobmaier und Franziska Kornes – KFV Traunstein
