Technisch

Nö: Quad bei Tullnerbach mit Pkw kollidiert

TULLNERBACH (NÖ): Am Donnerstag, dem 4. Juni 2026, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Irenental und Tullnerbach kurz vor Mittag zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Irenentalstraße unweit des Klosters alarmiert.

Die Kameraden der ortszuständigen FF Irenental, die zum Zeitpunkt der Alarmierung in die örtliche Fronleichnamsprozession eingebunden waren, unterbrachen diese und rückten unverzüglich zum Einsatz aus. Auch die Mannschaft der FF Tullnerbach, die sich zu diesem Zeitpunkt in den Vorbereitungen für den bevorstehenden Feuerwehrheurigen befand, konnte das Vorausfahrzeug, das Rüstlöschfahrzeug sowie das Mannschaftstransportfahrzeug sofort voll besetzt zum Einsatzort entsenden.

Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde festgestellt, dass ein Pkw und ein Quad frontal kollidiert und entgegen der Erstmeldung keine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt war. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sowie des Notarztes übernahm der Sachbearbeiter für den Feuerwehrmedizinischen Dienst (FMD) der FF Tullnerbach, selbst ausgebildeter Notfallsanitäter, gemeinsam mit weiteren Kameraden die Erstversorgung des Verletzten. Parallel dazu wurde die Unfallstelle abgesichert und der Brandschutz sichergestellt.

Zum Abtransport des verletzten Quad-Lenkers wurde der Notarzthubschrauber Christophorus 9 alarmiert, der unmittelbar neben der Unfallstelle auf einer Wiese landen konnte. Zur Bergung des am Unfall beteiligten Pkw wurde die Freiwillige Feuerwehr Purkersdorf mit dem Kranfahrzeug nachalarmiert. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der polizeilichen Unfallaufnahme blieb die Irenentalstraße für rund eineinhalb Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.

Nach dem Eintreffen der weiteren Einsatzkräfte unterstützten die Feuerwehren bei der Versorgung der Beteiligten sowie bei den notwendigen Maßnahmen an der Unfallstelle. Darüber hinaus wurden ausgetretene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn von Fahrzeugteilen und Verunreinigungen gereinigt.

Die Ursache des Verkehrsunfalls ist derzeit unbekannt und Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen. Nach Abschluss der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten konnte die Einsatzstelle geräumt und die Einsatzbereitschaft der eingesetzten Kräfte wiederhergestellt werden.

Eingesetzt waren drei Freiwillige Feuerwehren mit neun Einsatzfahrzeugen sowie 38 Feuerwehrmitgliedern. Seitens des Rettungsdienstes waren 6 Fahrzeuge, darunter der Bezirkseinsatzleiter des Roten Kreuzes sowie der ACN (Acute Community Nurse)-Dienst, vor Ort. Die Polizei war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Freiw. Feuerwehr Tullnerbach

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