Nö: Auffahr-Kollision auf der Westautobahn zwischen St. Christophen und Böheimkirchen
NEULENGBACH (NÖ): Am späten Montagvormittag, 15. Juni 2026, kam es auf der Westautobahn (A1) zwischen den Anschlussstellen St. Christophen (Gemeinde Neulengbach) und Böheimkirchen in Fahrtrichtung Salzburg zu einem schweren Verkehrsunfall.
Auslöser war ein technisches Gebrechen an einem Lastkraftwagen, wodurch sich ein erheblicher Rückstau bildete. Am Ende dieses Rückstaus ereignete sich ein folgenschwerer Auffahrunfall, an dem zwei Pkw beteiligt waren. Dabei wurde eine Person in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. Die Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich entsandte umgehend mehrere Rettungsmittel zur Unfallstelle.

Im Einsatz standen der Rettungsdienst des Roten Kreuzes St. Pölten-Böheimkirchen, der Samariterbund St. Pölten, das Rote Kreuz Neulengbach mit einem Rettungswagen sowie einem Notarzteinsatzfahrzeug und der Bezirkseinsatzleiter des Samariterbundes St. Pölten.
Zeitgleich wurde die Freiwillige Feuerwehr Neulengbach von der Bereichsalarmzentrale zur Menschenrettung alarmiert. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte leisteten die Besatzungen eines Krankentransportwagens des Samariterbundes Eichgraben sowie des Grünen Kreuzes Zell am See als Ersthelfer wertvolle Unterstützung und versorgten insgesamt drei betroffene Personen. Die eingeschlossene Person konnte durch die Feuerwehr Neulengbach gemeinsam mit dem Rettungsdienst rasch und schonend aus dem Fahrzeug befreit werden.

Nach der notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle wurden zwei verletzte Personen mit Verletzungen unbestimmten Grades in ein Klinikum transportiert. Für die Bergung der schwer beschädigten Fahrzeuge forderte der Einsatzleiter der Feuerwehr zusätzlich das Wechselladefahrzeug der Feuerwehr St. Pölten-Stadt an. Gemeinsam konnten beide Unfallfahrzeuge geborgen und auf einem sicheren Abstellplatz abgestellt werden.

Nach Abschluss der Bergearbeiten sowie der Reinigung der Fahrbahn durch die ASFINAG konnte die Autobahnpolizei sämtliche Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigeben. Laut Ö3-Verkehrsfunk bildete sich während des Einsatzes ein längerer Rückstau. Die genaue Unfallursache wird von der Polizei ermittelt.
