D: Person in Solingen beim Lkw entladen unter Hochhubwagen eingeklemmt
SOLINGEN (DEUTSCHLAND): Zu Mittag des 30. Juni 2026 wurde die Feuerwehr Solingen zu einem schweren Arbeitsunfall auf die Mittelitterstraße alarmiert. Beim Entladen eines Lastkraftwagens wurde eine Person unter einem Hochhubwagen eingeklemmt und verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen wurde ein Lkw mithilfe eines Hochhubwagens über eine Laderampe entladen. Während des Entladevorgangs versagten aus bislang ungeklärter Ursache sowohl die Laderampe als auch die Ladebordwand des Lastkraftwagens. Dadurch stürzten der Hochhubwagen und die Ladeeinrichtung ab. Der Firmeninhaber wurde unter dem Hochhubwagen mit beiden Beinen eingeklemmt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Der Verletzte war trotz seiner Verletzungen während des gesamten Einsatzes ansprechbar und wurde umgehend durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Parallel dazu leitete die Feuerwehr die technische Rettung ein.
Die Befreiung des Verunglückten gestaltete sich aufgrund der beengten Platzverhältnisse sowie des Gewichts des Hochhubwagens als äußerst anspruchsvoll. Um eine möglichst schonende Rettung zu gewährleisten, wurde der Hochhubwagen zunächst gegen weiteres Abrutschen gesichert und anschließend mit hydraulischen Rettungsgeräten sowie Hebekissen schrittweise angehoben und unterbaut. Während der gesamten Rettungsmaßnahmen stand der Patient in engem Kontakt mit den Einsatzkräften und wurde fortlaufend notfallmedizinisch betreut.
Nach rund 30 Minuten gelang es der Feuerwehr, den eingeklemmten Mann aus seiner Zwangslage zu befreien. Nach der weiteren Versorgung an der Einsatzstelle wurde er mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr abgesichert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
