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D: Berlin stärkt Katastrophenschutz mit 25 neuen Einsatzfahrzeugen

BERLIN (DEUTSCHLAND): Das Land Berlin hat seinen Katastrophenschutz mit 25 neuen Einsatzfahrzeugen verstärkt. Die Fahrzeuge wurden am 9. Oktober 2026 an Hilfsorganisationen sowie die Freiwillige Feuerwehr übergeben. Alleine für 20 aus Landesmitteln finanzierte Fahrzeuge investierte Berlin rund 2,9 Millionen Euro. Fünf weitere Fahrzeuge wurden vom Bund finanziert.

Zur neuen Ausstattung gehören Mannschaftstransportwagen, Gerätewagen und Schlauchwagen. Die Fahrzeuge sollen in unterschiedlichen Aufgabenbereichen des Katastrophenschutzes eingesetzt werden und unter anderem die Einsatzführung, Betreuung und medizinische Versorgung, Logistik sowie die technische Unterstützung verstärken. Empfänger sind neben der Freiwilligen Feuerwehr Berlin das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und der Arbeiter-Samariter-Bund.

Schlauchwagen für große Löschwasserversorgung

Für die Feuerwehr sind insbesondere die neuen Schlauchwagen von Interesse. Mit diesen können bei größeren Brandereignissen lange Förderleitungen aufgebaut werden. Nach Angaben des Landes Berlin lassen sich mit einem solchen Fahrzeug bis zu zwei Kilometer Schlauchleitung verlegen. Damit können beispielsweise bei größeren Bränden in Stadtrandlagen oder bei Vegetations- und Waldbränden Löschwasser über größere Entfernungen zur Einsatzstelle gefördert werden. Die Mannschaftstransport- und Gerätewagen erweitern wiederum die Transport-, Führungs- und Logistikkapazitäten der im Katastrophenschutz eingesetzten Organisationen.

Investition in die Durchhaltefähigkeit

Berlin sieht die Beschaffung nicht nur als Modernisierung des Fahrzeugbestandes. Der stellvertretende Landesbranddirektor Per Kleist bezeichnete den Katastrophenschutz als Gemeinschaftsaufgabe von Feuerwehr und Hilfsorganisationen. Mit den neuen Fahrzeugen sollen insbesondere die Handlungs- und Durchhaltefähigkeit des Berliner Katastrophenschutzes verbessert werden. Auch Innensenatorin Iris Spranger verwies darauf, dass eine leistungsfähige technische Ausstattung Voraussetzung dafür sei, im Ereignisfall rasch funktionierende Strukturen aufbauen zu können. Von den insgesamt 25 Fahrzeugen wurden 20 durch das Land Berlin finanziert. Dafür wurden rund 2,9 Millionen Euro aufgewendet. Die Finanzierung von fünf weiteren Fahrzeugen übernahm der Bund.

Weitere Investitionen in die Notstromversorgung

Parallel dazu soll auch die Notstromversorgung wichtiger Einrichtungen ausgebaut werden. Für 2027 ist die Beschaffung von 24 mobilen Notstromaggregaten vorgesehen. Dafür steht rund eine Million Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung. Die Aggregate sollen jeweils ausreichend leistungsfähig sein, um beispielsweise ein mittelgroßes Regierungs- oder Verwaltungsgebäude beziehungsweise eine Polizeidienststelle mit elektrischer Energie versorgen zu können. Für weitere Notstromaggregate sind in den kommenden Jahren zusätzliche Investitionen vorgesehen.

Mit Fahrzeugen, Logistikkomponenten und einer verstärkten Notstromversorgung baut Berlin damit mehrere Bereiche aus, die insbesondere bei länger andauernden Großschadens- und Katastrophenlagen für die Einsatzfähigkeit der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben von Bedeutung sind.

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