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Nö: Nach Eklat in Wolfsthal -> Bürgermeister lud zur Pressekonferenz

Wolfsthal (Nö): In der Causa Feuerwehr tritt Bürgermeister Gerhard Schödinger nach dem NÖN-Bericht der Vorwoche nun die Flucht nach vorne an. Am Montag, 21. Jänner 2013, lud er zu einer Pressekonferenz, …

… bei der er nochmals deutlich machte, dass Verbesserungsbedarf bestünde, aber die Vorgaben für die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr weit über die gesetzlichen Erfordernisse hinaus erfüllt seien. Auch der Vorwurf, er habe für die Feuerwehr nichts übrig, weist er vehement zurück. Da er selbst jahrelang aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr war, sei ihm diese schon immer ein besonderes Anliegen gewesen. „Ich muss jedoch Punkt für Punkt abarbeiten, was die Jahre vor meinem Amtsantritt als Bürgermeister etwas vernachlässigt wurde“, meint Schödinger, „wir müssen uns auch alle den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen.“

„Der Neubau einer Volksschule ist aufgrund der bestehenden Gesundheitsgefährdung gegenüber den Anschaffungen für die Feuerwehr vorrangig. Was aber nicht bedeutet, dass der Bau eines neuen Feuerwehrhauses nicht vonstatten gehen wird“, so Schödinger.

Schödinger berichtet, dass das Grundbudget der Feuerwehr zur Erhaltung des Betriebes seit dem Jahr 2005 fast verdreifacht worden sei, sprich von durchschnittlich 9.000 Euro auf durchschnittlich 23.000 Euro, im Jahr 2012 sogar rund 31.000 Euro veranschlagt worden wären, welche alle Kosten, die für die Verwaltung und den Betrieb der Wehr anfallen, abdecken würden. Kommandant Harald Hauk erwidert, dass in der Vergangenheit der buchhalterische Ablauf anders gehandhabt worden wäre und sämtliche Voranschläge durch den Gemeinderat im Vorfeld abgesegnet worden wären.

Allen Diskrepanzen zum Trotz ist Bürgermeister Schödinger zuversichtlich für die nächste Sitzung am 8. März. „Es sind sicher viele Informationen absichtlich gefiltert und negativ ausgelegt an die Feuerwehrmitglieder weitergegeben worden. Aber in bereits laufenden Gesprächen sollte dies wieder ins gerade Licht gerückt werden können“, ist sich Schödinger sicher.

Hauk möchte dies jedoch so nicht unterschreiben und bekräftigt, dass oft von seinen Kollegen die Anliegen an ihn herangetragen wurden, wie zum Beispiel ein Infoschreiben im Vorfeld der Sitzung mit dem Gemeinderat, da man der Meinung gewesen wäre, dass dieser kaum Informationen über die notwendigen Anschaffungen für die Feuerwehr bekommen hätte.

„Da ich für den Schutz im feuerpolizeilichen Bereich die Verantwortung trage, kann ich jedem Bürger garantieren, dass es nicht eine Minute in unserer Gemeinde gegeben hat und geben wird, wo die Aufgabe der Feuerwehr nicht zu 100 Prozent erfüllt wird“, so Schödinger abschließend.

NÖ Nachrichten

Vorangehender Bericht (hier auf Fireworld.at)

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