Deutschland: 300 Kräfte bei Großfeuer in Mehrfamilienhaus

HEIDMOOR (DEUTSCHLAND): Um 01:15 Uhr des 8. Jänner 2015 wurden die Kräfte der Feuerwehr Heidmoor zu einem Großfeuer in die Waldchaussee alarmiert. Gemäß der Alarm- und Ausrückordnung wurden zeitgleich die Wehren aus Weddelbrook, Hitzhusen, Mönkloh, Lentföhrden, Bad Bramstedt mit dem Drehleiterzug und die Führungsgruppe des Amtes Bad Bramstedt-Land zur Einsatzstelle gerufen.

Vor Ort angekommen wurde nach kurzer Erkundung des Einsatzleiters ein massiver Löschwassereinsatz vorgenommen. Hierzu wurden zusätzlich die Wehren Lutzhorn, Bokel, Brande-Hörnerkirchen (alle Kreis Pinneberg) sowie Alveslohe hinzugezogen, um größere Löschwassermengen zuzuführen. Da das Gebäude abseits des Ortes lag, mussten mehrere Kilometer Schlauchleitungen verlegt werden. Zusätzlich wurden die Feuerwehren aus Armstedt, Hasenkrug und Wiemersdorf alarmiert, um ausreichend Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle zu haben.

Das Feuer wanderte indes unter dem mit Blech bedeckten und mit Photovoltaik versehenen Gebäude, so dass die Dachhaut geöffnet werden musste. Hierzu benötigte man die Feuerwehr Kaltenkirchen mit dem Teleskopmast und der Metallmotorsäge. Letztlich mussten die Einsatzkräfte aber einen Großteil des Gebäudes als zerstört ansehen. Betroffen in dem Gebäude fünf Mietparteien. Zehn Personen wurden sofort nach dem Eintreffen von der Feuerwehr betreut und dem Rettungsdienst übergeben. Vier von ihnen wurden vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Nach elf Stunden konnten die Einsatzkräfte vor Ort "Feuer aus" melden. Auch das Wechselladerfahrzeug des Kreisfeuerwehrverbandes führte Schlauchmaterial und Atemluftflaschen zu.

Die in der Spitze mit 300 Einsatzkräften vor Ort befindlichen Feuerwehren konnten nach einer Stärkung durch das SEG des Kreises Segebergs die Einsatzstelle verlassen und in der Heimatwache die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

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