Deutschland: Kleiner Brand und dennoch ausreichend Schaden in Osnabrück

OSNABRÜCK (DEUTSCHLAND): Eine gefährliche Situation am Schölerberg konnte am 28. Jänner 2015 durch das überlegte Handeln einer Studentin und dem Eingreifen der Feuerwehr Osnabrück mit minimal möglichen Schaden entschärft werden. Während sie fast daneben saß, fing ein kleiner elektrischer Heizlüfter in einer Einliegerwohnung Feuer und brannte innerhalb von Sekunden lichterloh.

Ein schneller Löschversuch mit einem Handtuch oder das Abziehen des Steckers brachte keinen Erfolg. Danach verließ sie sofort den Raum, verschloss die Tür, aber verhinderte somit eine Ausbreitung des Rauchs und eine Luftzufuhr für das Feuer. Die von ihr angerufene Feuerwehr traf sechs Minuten später ein.
Durch einen Rauchvorhang, der vor dem Öffnen der Tür installiert wurde, verhinderten auch die Einsatzkräfte die Rauchausbreitung. Durch den Einsatz einer Wärmebildkamera konnte die Feuerwehr den kleinen Brandherd – in dem vollständig und pechschwarz verrauchten Raum – sofort orten und mit kleinem Besteck (Kleinlöschgerät, 1-2 Liter Wasser) ablöschen. Der Rauch wurde dann mit Lüftungsgeräten entfernt. Trotz alledem muss natürlich die Wohnung saniert und die Möbel etc gereinigt werden – aber das hätte alles viel schlimmer enden können… Und ein Rauchmelder war natürlich auch vorhanden …

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