Schweiz: Pferdeanhänger nach Kollision gekippt, Autobrand im Stau

OFTRINGEN (SCHWEIZ): Zu Mittag des 26. Jänner 2015 prallte ein Lieferwagen auf der A1 von hinten gegen einen Pferdetransportanhänger, worauf dieser kippte. Ein Lenker sowie das Pferd wurden verletzt. Im Stau kam es noch zu einem Fahrzeugbrand.

Kurze Unachtsamkeit führte zu Kollision
Der Lieferwagenfahrer war am Donnerstag, 26. Februar 2015, gegen 11.30 Uhr auf der A1 in Richtung Zürich unterwegs. Beim Rastplatz Oftringen fuhr ein Lastwagen auf die Autobahn, was den nachfolgenden Verkehr verlangsamte. Der 25-Jährige wollte auf den Überholstreifen wechseln und blickte nach links. Dabei übersah er, dass die Fahrzeuge vor ihm stärker bremsten. In der Folge prallte der Lieferwagen ins Heck eines Pferdetransportanhängers, der an einem VW Touareg angekuppelt war. Durch den Aufprall löste sich der Anhänger, kippte und blieb auf der Fahrbahn liegen. Der Lieferwagen kollidierte dann auch noch mit dem Zugfahrzeug.

Der Lieferwagenfahrer wurde leicht verletzt. Eine Ambulanz brachte ihn vorsorglich ins Kantonsspital Aarau. Die Verletzungen des Pferdes sind nach ersten Angaben ebenfalls nicht schwerer Natur. Das Tier wurde mit einem anderen Fahrzeug zu einem nahen Tierarzt geführt. Die 36-jährige Lenkerin des Zugfahrzeuges kam mit dem Schrecken davon. An den Fahrzeugen sowie am Anhänger entstand beträchtlicher Schaden. Die havarierten Fahrzeuge blockierten den Normalstreifen. Dadurch bildete sich Rückstau, der auf eine Länge von mehreren Kilometern anwuchs und bis über die Kantonsgrenze hinaus reichte. Die Unfallstelle war um 13 Uhr geräumt.

Fahrzeugbrand im Stau
Einige hundert Meter hinter der Unfallstelle bemerkte eine im Stau stehende Automobilistin kurz nach 12 Uhr, dass die Motorenkontrolllampe ihres Mini aufleuchtete. Sie hatte den Pannenstreifen noch nicht erreicht, als bereits Rauch aus dem Motorraum drang. Die Frau verliess das Auto, worauf dieses in Kürze in Vollbrand stand. Noch bevor die Feuerwehr wenig später eintraf, brannte der Kleinwagen aus. Die genaue Brandursache ist noch unklar. Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.
Für die Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Kantonspolizei den Normalstreifen vorübergehend sperren, was die Verkehrslage zusätzlich anspannte. Kurz nach 13.30 Uhr waren sämtliche Fahrstreifen wieder normal befahrbar.

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