Deutschland: Laxenburger Feuerwehrmann beim Feldtest des Projekts „KAT-Leuchtturm” in Berlin

BERLIN/MÖDLING (D/NÖ): Auf Einladung des Berliner Branddirektors DI Wilfried Gräfling nahm der Zugskommandant des technischen Zuges in der Mödlinger KHD Bereitschaft, Karl Glasel, am 24. und 25. April 2015 an einem Feldtest des Projektes “KAT-Leuchttürme” im Bezirksamt Berlin-Zehlendorf teil.

Das Projekt "Kat-Leuchtturm" (Kat-L) gibt es seit August 2012 und soll im Juni 2015 beendet werden.

Ziel und Zweck von "KAT-Leuchttürme"

Im Projekt Kat-Leuchttürme wird ein Konzept entwickelt, das Anlaufstellen für die Bevölkerung im Krisenfall vorhalten soll. Dabei sollen ausgewählte Gebäude so ausgestattet werden, dass hier die nötigsten Hilfeleistungen erbracht oder von dort aus organisiert werden können. Weiterhin wird untersucht, wie die Bevölkerung als aktive Hilfeleistende in den Prozess des Krisen- und Katastrophenmanagements mit eingebunden werden kann. Damit die Anlaufstellen diese Funktion wahrnehmen können, müssen sie über einen längeren Zeitraum die Informations-, Kommunikations- und Versorgungsbedürfnisse der Bevölkerung gewährleisten. Im Projekt soll das Konzept exemplarisch für verschiedene Leuchtturmmodelle, wie zum Beispiel Feuerwehrhäuser, Krankenhäuser oder Bezirkshauptmannschaften, usw. erarbeitet und getestet werden. Dabei werden neben der organisatorischen und technischen Realisierung auch die sozial-psychologischen Faktoren zur Einbindung der Bevölkerung sowie die rechtlichen Aspekte erforscht.

Feldtest und Forschungsergebnisse

Zu diesen Zweck fand am 24. & 25. April 2015 im Bezirksamt Berlin-Zehlendorf ein Feldtest statt, bei dem Fachvorträge der Projektpartner und die Ergebnisse der Forschung präsentiert wurden. Auch wurde laufend von der Stabsübung der Berliner Feuerwehr berichtet (Lage: Blackout seit 07.15 Uhr, 24. April) und die Besichtigung und ein Test von den verschiedenen Arten der Kat-Leuchttürme (Kat-L, Kat-L mobil, Kat-I) ermöglicht.

Die Inhalte der Fachvorträge behandelten …

die Sozialwissenschaftliche Perspektive
die kommunale Perspektive
die klinische Perspektive
die Perspektiven aus Sicht der BOS
und die rechtswissenschaftliche Perspektive und technische Perspektiven

Die beteiligten Projektpartner sind …
die Berliner Feuerwehr
Beuth Hochschule für Technik Berlin
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Humboldt Universität zu Berlin
Fa. TimeKontor als Verbundkoordinator

Assoziierte Partner von "KAT-Leuchtturm" sind die Senatsverwaltung für Inneres und Sport/AG, Infrastrukturbetreiber und die Berliner Polizei. Als Förderer des Projekts tritt das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung auf.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf den offiziellen Internetseiten www.kat-leuchtturm.de und auf www.tanknotstrom.de .

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